3 analoge Objektive die deine Fotografie verbessern werden

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Wie viel muss ein gutes Objektiv kosten? 350 Euro? 800 Euro? Die Grenze nach oben ist offen. Hat man dann ein modernes Objektiv, muss man auch nicht mehr weiter nachdenken: es macht die meiste Arbeit von selbst.

Viele vergessen dabei die Objektive, die vor unserer Zeit das Maß der Dinge waren. Die Rede ist von analogen Objektiven. In Sachen Abbildungsqualität und Verarbeitung müssen sich die Linsen auf keinen Fall vor ihren Nachfolgern verstecken. Die Klassiker sind dabei die Linsen mit einer Brennweite von 50mm.

Analoge Objektive von Minolta, Porst, Helios
Analoge Objektive – Ein muss für jeden ambitionierten Fotografen

Sie sind oft für einen Preis zu haben, der je nach Objektiv weit unter 100 Euro liegt. Durch die „Nachteile“ der komplett analogen Bedienung ist man aber gezwungen, sich intensiver mit dem Objektiv auseinanderzusetzen und zu experimentieren. Diese Erfahrung bringt die eigene Fotografie ein gutes Stück vorwärts.

Ich bin Jan, Gastautor auf diesem Blog. In diesem Beitrag stelle ich euch drei meiner Lieblingsobjektive vor, welche sich für viele Anwendungsgebiete hervorragend eignen, wegen Ihrer Brennweite aber besonders für Portrait- und Streetfotografie interessant sind.

Videotutorial: So kannst du Objektive adaptieren

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Übersicht: analoge Objektive im Review

  • Minolta Rokkor  50mm  F1.4
  • Porst Color Reflex  50mm  F1.8
  • Helios  55mm  F2
Analoge Objektive von Helios, Minolta und Porst

Ihr werdet jetzt vielleicht denken: Drei mal 50er mit großer Blende? Was soll denn dabei so unterschiedlich sein? Genau diesen Gedanken hatte ich anfangs auch. Die Brennweite und Blende mögen zwar ähnlich sein, aber jedes Objektiv hat seinen ganz eigenen Charakter. Das liegt nicht allein an den verschiedenen Herstellern, sondern auch an der Periode und den Umständen unter denen die Linsen entworfen und hergestellt wurden.


Minolta Rokkor  50mm  F1.4

Das Minolta Rokkor 50mm F1.4 wurde erstmals zwischen 1977 und 1981 in Japan produziert. Schon zu dieser Zeit war die Qualität der japanischen Objektive absolute Weltklasse. Es ist fast vollständig aus Metall gefertigt und angenehm schwer. Wer zum ersten mal ein Objektiv aus dieser Zeit in die Hände bekommt wird sehr überrascht sein, wenn er danach wieder das Plastikgehäuse seines Kit-Objektivs anfasst. Die Fokusskala ist etwas weitläufiger als bei vielen heutigen Linsen. Der Fokusring dreht sich butterweich.

Minolta Rokkor 50mm F1.4

Der eigentliche Anschluss des Objektivs nennt sich MD. Um diesen an eine moderne DSLR anzuschließen, benötigt man einen Adapter*. Ich habe einfach den Günstigsten genommen und dieser tut auch erst mal was er soll. Es gibt jedoch eine Besonderheit: Der Adapter hat auch eine Linse verbaut. Diese korrigiert den Abstand zum Sensor und ermöglicht, dass man bis unendlich fokussieren kann. Es gibt auch Varianten ohne Korrekturlinse, die dann zwar eine etwas bessere Qualität bieten, das Objektiv aber nicht mehr bis unendlich fokussieren lassen.

Der Adapter besitzt eine Linse zur Korrektur des Abstandes zum Sensor.
Der Adapter besitzt eine Linse zur Korrektur des Abstandes zum Sensor.


Autofokus und Blendeninformationen gibt es keine, das Objektiv besitzt schließlich keinerlei Elektronik. Die Blende stellt man über einen Ring am Objektiv ein. Hier merkt man, dass man alte Technik vor sich hat: Die minimale Blende ist F16. Kleiner ging es damals eben noch nicht.

Das Objektiv ist ab F2.8 richtig scharf und außerordentlich kontrastreich. Das Bokeh ist dann charaktervoll kantig. Allerdings ist aufgrund der Linse im Adapter alles unter F2.8 weichgezeichnet. Kanten werden extrem verwaschen. Das ganze Bild erhält eine Art Glow Effekt und dabei haben wir Photoshop noch nicht mal geöffnet. Ideal also für zarte Portraits oder atmosphärische Szenen.

Im folgenden Slider noch einmal der Vergleich zwischen Blende F1.4 und Blende F2.8:


Unterschied zum Adapter für M42 Objektive

Im Gegensatz zu den Adaptern für die meisten anderen Anschlüsse von analogen Objektiven (wie z.B. Minolta MD oder auch Canon FD) besitzen die Modelle für M42 Objektive einen Vorteil: Sie brauchen keine Korrekturlinse im Adapter, um auf unendlich scharf stellen zu können. Durch das Schraubgewinde im Adapter ist es möglich, dass das Objektiv im richtigen Abstand zum Sensor sitzt. Dadurch fällt die zusätzliche Linse weg und die ursprüngliche Qualität des Objektivs wird nicht beeinflusst.

Porst Color Reflex  50mm  F1.8

Das nächste Objektiv in der Reihe ist das Porst Color Reflex 50mm F1.8. Ich habe diese Linse aus einer Wühlkiste auf dem Flohmarkt gerettet und für € 7,50 erstanden. Es wurde ebenfalls in Japan produziert, vermutlich zwischen 1975 und 1978. Porst war vor allem ab den 1960ern eine Instanz unter den Fotofachgeschäften. Mit günstigen Hausmarken trug man zum Foto-Mainstream bei.

“Wer fotografiert, hat mehr vom Leben” – Hanns Porst.

Porst Color Reflex 50mm F1.8
Porst Color Reflex 50mm F1.8

Das Objektiv ist ein Leichtgewicht, obwohl es komplett aus Metall gefertigt ist. Die Blenden rasten mit einem hellen Klicken ein und der Fokusring ist enorm leichtgängig. Man spürt, dass es eine Preisklasse unter dem Rokkor liegt.

Der Anschluss ist das klassische Schraubgewinde für M42 Objektive und war einst der am weitesten verbreitete Anschluss weltweit. Es gibt Adapter für nahezu jeden modernen Anschluss. Meine Wahl fiel wieder auf den Billigsten*, den ich finden konnte. Diesmal ohne zusätzliche Linse.

Dieser Adapter kommt ohne zusätzliche Linse aus.
Dieser Adapter kommt ohne zusätzliche Linse aus.

Das Color Reflex ist schon mit offener Blende erstaunlich scharf. Die Fotos sind kontrastreich und die Schärfentiefe ist extrem gering, verglichen mit anderen Objektiven bei gleicher Blende. Blendet man etwas ab, verstärken sich Schärfe und Kontrast und man hält wahrlich ein Profi-Tool für Portraits und Detailaufnahmen in den Händen.

Street Photography in St. Pauli – Porst Color Reflex 50mm @ F1.8
Porst Color Reflex 50mm @ F1.8
Street Photography in St. Pauli – Porst Color Reflex 50mm @ F1.8
Porst Color Reflex 50mm @ F1.8

Porst wollte damals keinen billigen Ramsch unter die Leute bringen, sondern die Kunden sollten Spaß mit der Ausrüstung haben. Um es nochmal zu unterstreichen: Diese Linse hat mich unter 10 Euro gekostet. Vergleichbare Qualität findet man normalerweise erst, wenn’s dem Geldbeutel schon weh tut.

Street Photography in St. Pauli – Porst Color Reflex 50mm @ F1.8
Porst Color Reflex 50mm @ F1.8

 


Helios 44-2  55mm  F2

Ein analoges Objektiv, wonach ich lange auf Flohmärkten auf der Suche war, ist das Helios 44-2 55mm F2. Nach einiger Zeit habe ich das gute Stück für unter 20 Euro ergattert. Markus hat hier im Blog schon einmal darüber geschrieben.
Das Design stammt aus den 1940ern und das Objektiv wurde ursprünglich für die sowjetische Fotografie- und Militärequipment Marke Zenit hergestellt. Aus Kostengründen wurde damals an einigen Ecken und vor allem am Glas gespart, was dem Objektiv einen unvergleichlichen Charakter gibt. Wie bei den anderen Linsen findet man auch hier ausschließlich Metall. Die Blende ist Stufenlos regelbar, also auch ideal für Video. Angeschlossen wird es ebenfalls mit dem M42 Adapter*.

Das Helios 55mm F2 stammt aus Zeiten der Sowjetunion.
Das Helios 55mm F2 stammt aus Zeiten der Sowjetunion.

Das Helios mag zwar billig produziert sein, dennoch hat man hier eine ordentliche Optik in den Händen. Schärfe und Kontrast sind allerdings schwächer im Vergleich zu den anderen Objektiven. Bei offener Blende zeigt sich auch eine deutliche Vignette.

Streetphotography in St. Pauli – M42 Objektiv Helios 55mm @ F2
Helios 55mm @ F2

Aber das sind alles Dinge die man ohnehin akzeptiert, denn dieses Objektiv kauft man für etwas ganz anderes: das Bokeh. Man stößt bei der Recherche immer wieder auf den Begriff “swirly bokeh”, was soviel heißt wie, die Bokehbälle werden zum Rand hin elliptisch und erzeugen den Eindruck als ob sich das Bild drehen würde.

Streetphotography in St. Pauli – Helios 55mm @ F2
Helios 55mm @ F2 – Bei offener Blende wird das swirly Bokeh sichtbar

Das Helios ist als echtes Portraitobjektiv konstruiert, da es mittig am besten abbildet und das Motiv wirklich herausstechen lässt. Die Fotos erhalten einen unverwechselbaren Look. Wer das in der Post nachbauen will, viel Spaß. Lieber das bisschen Geld investieren und begeistert sein.

 

M42 Objektive im Alltagstest: Streetphotography in St. Pauli – Helios 55mm @ F2
Helios 55mm @ F2

 


Vor- und Nachteile

Wie man sieht, sind die Objektive auf dem Papier ähnlich, unterscheiden sich in der Praxis aber deutlich. Man kann sie für wenig Geld erstehen und erhält Qualität und Individualität, welche man in ganz anderen Preisklassen vergeblich sucht.

v.l. Minolta, Porst, Helios – Bei offener Blende werden die Unterschiede deutlich.

Manchmal gerät man damit aber schon an gewisse Grenzen, z.B. wenn ein Bildstabilisator hilfreich wäre, oder eine Beschichtung auf dem Glas gegen grelle Sonne. Die Filtergewinde können beschädigt sein, da der Vorbesitzer auf korrekte Lagerung gepfiffen hat, oder die Kamera kommt mit der Belichtungsmessung nicht nach, da es keine Elektronik gibt. Auch die Adapter sind manchmal nicht perfekt gefertigt und die Linse wackelt beim fokussieren.

Wie bereits angedeutet spielt diese Zwischenlinse natürlich auch mit in die Bildqualität hinein. Das ist vergleichbar, wie wenn man auf ein optisch ausgeklügeltes 800€ Objektiv einen 5€ Filter anbringt. Es beeinträchtigt die Bildqualität vor allem offenblendig enorm.

Minolta Rokkor 50mm @ F2.8
Minolta Rokkor 50mm @ F2.8

Aber trotz all dieser Nachteile, ist das beim besten Willen kein Altglas. Man benutzt die Objektive wegen den Eigenheiten und auch Macken, nicht wegen ihrer Perfektion. So sind einzigartige Looks ‚out of the box‘ möglich, ohne dass viel Zeit in die Nachbearbeitung investiert werden muss. Man lernt sein Werkzeug erst richtig kennen, wenn auch mal auf die Finessen und Hilfestellungen der heutigen Ausrüstung verzichtet wird. Und darauf kommt es meiner Meinung nach als Fotograf auch an.

Minolta Rokkor 50mm @ F2.8
Minolta Rokkor 50mm @ F2.8

Fazit

Gerade aus diesen Gründen eignen sich alte Objektive ideal für Anfänger: Günstig, gut und man lernt ordentlich was daraus. Wer noch nie manuell fokussiert hat, wird sich anfangs schwer tun, aber hat man es einmal raus, dann kann man die Finger nicht mehr davon lassen. Man kann sich ja heutzutage auch Hilfsmittel wie die Bildschirmlupe oder Fokus-Peaking hernehmen, um es sich einfacher zu machen.

Minolta, Helios, Porst.
Minolta, Helios, Porst.

Also, beim nächsten Flohmarkt die Augen danach offen halten, vor die Kamera damit und fleißig ausprobieren. Im zweiten Teil dieser Serie erfahrt Ihr dann, wie ein über 40 Jahre altes Carl Zeiss Mittelformat Objektiv an einer DSLR aussieht.


An dieser Stelle auch vielen Dank an Markus, dass er mir hier die Möglichkeit gibt, Beiträge zu veröffentlichen. Willst du auch über ein Thema zur kreativen Porträt Fotografie schreiben? Dann schreib eine kurze Nachricht mit deiner Idee für einen Gastbeitrag.

Markus Thoma

Ich bin Markus und schreibe aus meiner Erfahrung als Berufsfotograf über die kreative Art der Fotografie. Am liebsten fotografiere ich draußen Porträts - bei natürlichem Licht. Denn weniger ist meistens mehr. Hin und wieder bin ich auch gerne mal auf Reisen. Wenn ich gerade nicht fotografiere, findet ihr mich auf Metalcore Konzerten, in der Natur oder am Buffet. Schau doch auch mal auf meinen Social Media Kanälen vorbei:

10 Gedanken zu „3 analoge Objektive die deine Fotografie verbessern werden“

  1. Hi Markus, zur Frage von Mona:

    Das Auflagemaß von Minolta MD und Minolta Alpha bzw Sony Alpha unterscheidet sich um ca 1mm, um den das Maß der Alpha 58 kürzer ist.
    Minolta hat zur 7000er einen Adapter gebaut, der allerdings auch eine Korrekturlinse enthält um auf unendlich zu kommen. Auch diese Streulinse verfälscht die Schärfe. Ausprobiert mit einer Sony A 350 und Rokkor MD 1,2/50, MD 1,7/50 und MD 2,8/35.

    Grüße von Willi,
    der seit 45 Jahren mit Minolta fotografiert!

    Antworten
  2. Ich finde es toll, dass hier über analoge Objektive berichtet wird. Gerade für Fotografieanfänger bieten sich solche Linsen zum Üben und Verstehen der grundlegenden Zusammenhänge beim Fotografieren an.
    Ich kann ebenfalls nur jedem empfehlen, sich testweise alte manuelle Objektive zu besorgen und damit ein wenig zu experimentieren.

    Zwei Anmerkungen hätte ich jedoch noch zum Artikel:

    1. Wie weiter oben schon gesagt wurde, je nach Kamera brauchen die Minolta MDs und auch die Canon FDs keine Ausgleichslinse im Adapter – zum Beispiel auf den spiegellosen Systemkameras von Sony.
    Ich denke, dass die extreme Weichzeichnung im Beispielbild dem billigen Adapter mit Linse geschuldet ist.
    Ich fotografiere selbst mit einigen MD- und FD-Linsen an einer Sony Alpha 6000 (mit billigem Adapter ohne Linse, aber mit Fokusmöglichkeit auf unendlich). Eine so verwaschene Optik bei Offenblende kann ich jedoch bei keinem Objektiv (unter anderem beim MD 50mm 1.4) erkennen.

    2. Beim Porst steht, dass es eine extrem geringe Schärfentiefe aufweist, verglichen mit anderen Objektiven bei gleicher Blende.
    Bei gleicher Blende und gleicher Brennweite (und an der gleichen Kamera…) ist doch aber die Schärfentiefe beim gleichen Motiv identisch. Da kann das Objektiv nichts dafür. ;-)

    Es hat trotzdem viel Spaß gemacht, den Artikel zu lesen und die Bilder mit ihren eigenen Charakteristiken zu sehen.

    Viele Grüße,
    Tim, der richtig Lust hat, heute Abend die Kamera mit dem alten Minolta MD 50mm rauszuholen.

    Antworten
    • Hey Tim,

      freut mich wirklich sehr, dass dir der Artikel gefällt! Wie du sagst, für Anfänger sind diese Linsen eine super Möglichkeit Dinge auszuprobieren und viel zu lernen. Genau dazu möchte ich mit solchen Artikeln inspirieren!

      Ich gebe dir Recht mit Schärfentiefe beim Porst. Das ist eigentlich mehr mein subjektiver Eindruck. Als ich zum ersten mal damit fotografiert habe, war ich wirklich sehr überrascht wie sich das bei diesem Objektiv verhält.

      Antworten
      • Ich habe ebenfalls ein MD Rokkor 1.4, un d ich habe bei meiner MFT ebenfalls keine Zwischenlinse, den verwaschenen effekt habe ich auch bei Blende 1.4 sieht es aus wie ein 70er Jahre Softporno.
        Absolut Scharf ist dann ab 2. Habe aber auch eine MC Rokkor 1.7 bei der ist alles mega scharf auch schon mit 1.7.
        Die stand letzt für paar 27 im Schaufenster am Kölner Dom beim Fotohändler, da habe ich die einfach mal mitgenommen., bin begeistert.
        Dort ist das Schaufenster voll mit den verschiedensten MD und M42 Objektiven. Lohnt sich immer dort mal rein zu schauen, Foto Lambertin, gegenüber vom Bahnhof auf der Domplatte.
        LG aus München
        Dirk

        Antworten
    • Hey Marija,

      Vielen Dank für’s Kompliment :)

      Generell sollte das schon möglich sein, aber die alten Canon FD Objektive sind leider nicht optimal zum adaptieren geeignet, v.a. auf Vollformat DSLRs. Es gibt Adapter, in dem Fall mit Ausgleichslinse, bei denen dann aber vermutlich der selbe Effekt wie bei meinem Minolta Objektiv auftritt: extreme Weichzeichnung bei offener Blende.
      Ich würde es trotzdem einfach mal ausprobieren! Auf diese Weise habe ich die tollen Entdeckungen ja auch erst machen können.

      Alle Fotos/Videos in diesem Artikel sind mit meiner Canon 6D gemacht.

      Antworten
  3. Ein Minolta mit MD Anschluß (Auflagemaß 43,5 mm) braucht einen Adapter mit Linse, und ein M42 Objektiv (Auflagemaß 45,46 mm) nicht? Merkwürdige Aussage. Außerdem hängt das wohl doch sehr davon ab, auf welche Kamera man die Objektive adaptieren möchte.

    Antworten
    • Hey Bernd,

      Im Artikel beziehe Ich mich ja auf den Anschluss Canon EOS und dafür ist erfahrungsgemäß ein Adapter mit Linse für die Minolta Objektive nötig.
      Der MD-Adapter ist auch viel dicker als der M42 Adapter, da das Bajonett im Adapter einrasten muss. Dieser Unterschied in der Dicke ist bei den MD-EOS Adaptern vermutlich der Grund für den Einsatz der Linse.

      Antworten

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