Ausprobiert: DGX Lightroom Presets Vol. II inkl. Brushes – analog neu interpretiert (Werbung)

Am in veröffentlicht.
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Vor gut zwei Jahren hat mein Kollege Dominik* seine erste DGX Lightroom Presets veröffentlicht. Seitdem haben sich die Moody Presets steigender Beliebtheit erfreut. Daher hat er nun an einer Fortsetzung gearbeitet: Die DGX Lightroom Presets Vol. II sind da.

DGX Claire Preset

Dieses mal geht es nicht mehr 100% in die Richtung von moody Farblooks. Hintergrundgedanke war es, stattdessen etwas leichtere Looks zu kreieren. Diese sollten etwas mehr in die analoge Richtung gehen, allerdings ohne 1:1 Filmemulationen darzustellen. Die Farblooks würde ich daher als freie Interpretationen ansehen.

Hinweis: Die Presets wurden mir für diesen Beitrag von Dominik Garban zur Verfügung gestellt, so dass ich sie euch heute auf meinen eigenen Bildern zeigen kann. So kannst du entscheiden, ob dir der Bildlook gefällt. Hier geht es zu den Presets:

Inhalt und Möglichkeiten des Pakets

Grundlegend besteht das Paket aus 6 Lightroom Presets – fünf davon in Farbe, eines in Schwarz-Weiß. Der Bildlook an sich ist wie angedeutet eine Mischung aus analoger Filmnachbildung und moody Bildlook. Die Gewichtungen variieren hierbei von Preset zu Preset. Auffällig ist beim Schwarz-Weiß Preset („ZION“), dass dieses mit relativ geringem Kontrast daher kommt. Auf diese Weise wirkt das Foto anschließend, wie ein etwas ausgeflautes analoges Foto.

Zum Paket hinzu gesellt sich wie auch bei der ersten Edition der DGX Presets ein Toolkit. Dieses beinhaltet Presets, die nach der Anwendung der Hauptpresets für etwas Individualisierung sorgen. Und zwar ohne in den Reglern zu scrollen. Hier gibt es zum einen die Grading Presets, die den Farblook mit einer neuen Teiltonung individualisiert. So hat man pro Preset noch ein paar mehr Möglichkeiten. Dazu kommen die gewohnten Einstellungspresets für Körnung, Schärfe und Vignettierung.

DGX Lightroom Presets Vol: II
DGX Claire Preset

Bis hierhin kennt man es bereits auch von einigen anderen Paketen. Neu sind dagegen die verschiedenen Brush Presets. Mit diesen Voreinstellungen teilt Dominik direkt seine Bearbeitungspinsel. Und zwar für die Bearbeitung von Augen, Haut, Dodge & Burn und weiteren. Genauer sehen wir uns diese gleich noch an.

Hinweis: Die zusätzlichen Gradings und Brushes sind nur in der Deluxe Version enthalten. Wer kein Lightroom Classic nutzt (und damit keine Brushes nutzen kann), sollte daher eher zur Standard Version greifen. Hier kannst du dir Lightroom über Adobe abonnieren*.

Die Presets an sich, sowie die Tools funktionieren ansonsten in jedem Lightroom. Auch für die mobilen Lightroom Versionen sind entsprechende DNG-Dateien enthalten. Über diese können die Presets somit auch ohne kostenpflichtiges Abo überspielt werden. Entsprechende Beipackzettel zur korrekten Installation sind im Download Ordner ebenfalls enthalten.

Anwendung der Presets auf meinen Fotos

Für ein effizientes Arbeiten ist es wichtig, dass Lightroom Vorgaben sehr schnell und ohne viele Klicks auf das entsprechende Bild passen. Ich will mich dabei maximal in den Grundeinstellungen von Lightroom aufhalten.

Die Fotos wurden in der Regel wie folgt bearbeitet:

  • Passendes Preset wählen
  • Belichtung anpassen
  • Weißabgleich anpassen
  • Manchmal noch Kontrast anpassen (über Schwarz, Weiß, Tiefen und Lichter Regler)

Fertig. Nun möchte ich nicht mehr länger schreiben, sondern einfach ein paar Vorher- Nachher Bilder zeigen. Vorher jeweils das unbearbeitete RAW, nachher mit dem jeweiligen Preset. Noch mehr Vorher-Nachher Ansichten findest du auf der DGX Preset Vol. II Website*.

DGX Claire Preset

DGX LA Preset

DGX LA Preset

DGX Utopia Preset

DGX Utopia Preset

DGX Zion Preset

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DGX LA Preset

DGX Wild Preset

DGX Claire Preset

DGX Claire Preset

Anwendung der Custom Brushes

Wie gesagt sind die Presets nur der erste Schritt. Auch sonst lege ich zuerst den Farblook auf das Foto. Anschließend erfolgt noch die Retusche. Nachdem man Unreinheiten mit dem Reparaturwerkzeug beseitigt hat, sollte man weitere Retuschen mit dem Korrekturpinsel vornehmen. So kann man z.B. noch die Augen mit dem „DGX Iris Pop“-Pinsel herausarbeiten. Enthalten sind also folgende DGX Pinsel:

  • Darken and Blur
  • Eyes and Tooth White Fix
  • Highlighter
  • Iris Pop
  • Lighten and Blur
  • Shadow Push
  • Soft Skin

Je nach gewünschter Stärke kann man die Pinsel Einstellungen dann über die Pfeiltaste proportional abschwächen.

Hier möchte ich ebenfalls noch ein paar Beispiele zeigen, wie es dann mit den Fotos aus der Farblook Bearbeitung in Schritt 1 weiterging. Hier wurde jeweils „Soft Skin“, „Shadow Push“, „Highlighter“, „Iris Pop“ und „Eyes White Fix“ angewandt:

Kurzer Hinweis in eigener Sache: Nützliche Blog Beiträge wie dieser leben nur mit etwas Werbung. Mit meinen Lightroom Presets verbesserst du also nicht nur deine Nachbearbeitung, sondern unterstützt gleichzeitig den Blog:

Ich will bei so etwas eher dezent arbeiten, daher habe ich die ursprüngliche Pinseleinstellung jeweils um einiges zurückgefahren.

Fazit DGX Vol. II Presets: effiziente Kombination von Farblook und Nachbearbeitung

In erster Linie muss einem der Farblook zusagen. Wenn dem so ist, erhält man mit dem DGX Preset Pack mehr als nur das. Mit dem Paket gibt Dominik nämlich nicht nur die Farblooks weiter, sondern auch seine Retusche Grundlagen in Form der Brushes.

Damit kann man ohne lange mit Einstellungen zu experimentieren direkt zum Pinsel greifen und über die jeweils benannten Stellen aus dem Pinselnamen streifen.

Auch wenn man mit den Standard Lightroom Brushes schon recht weit kommt: Wer den Bildlook von Dominik* mag, der wird diesem (mit entsprechendem Ausgangsmaterial) durch die Finalisierung durch die Presets doch recht Nahe kommen.

Sieh dir die Presets daher unbedingt näher an. Über den folgenden Button gelangst du dorthin:

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Markus Thoma

Markus Thoma

Ich bin Markus und schreibe aus meiner Erfahrung als Berufsfotograf über die kreative Art der Fotografie. Am liebsten fotografiere ich draußen Porträts - bei natürlichem Licht. Denn weniger ist meistens mehr. Hin und wieder bin ich auch gerne mal auf Reisen. Wenn ich gerade nicht fotografiere, findet ihr mich auf Metalcore Konzerten, in der Natur oder am Buffet. Schau doch auch mal auf meinen Social Media Kanälen vorbei:

2 Gedanken zu „Ausprobiert: DGX Lightroom Presets Vol. II inkl. Brushes – analog neu interpretiert (Werbung)“

  1. Hi, zunächst vielen Dank für deinen sehr konstruktiven Blog.

    Du hast ja eine Präferenz für Lightroom. Allerdings frage ich mich, ob das für Hobbyfotografen noch eine große Relevanz hat durch das eher an Profis gerichtete Bezahlsystem?

    Ich persönlich kann z. B. mit Capture One besser arbeiten als mit LR als auch kommt mir deren abofreie Zahlung sowie Sonderpreise für bestimmte Kamera Editionen mehr entgegen. Daher würde es mich freuen, wenn du ebenfalls für dieses System deine Presets anbieten könntest, auch wenn ich weiß, dass dies nicht so einfach ist. Zumindest wäre es schön, wenn du vlt. die 3 am meisten verwendeten RAW Konverter etwas mehr mit in deinen Blog einbeziehen könntest statt nur Lightroom.

    Aber ich verstehe natürlich, dass wenn man mal in einem System heimisch geworden ist, man lieber dabei bleibt.

    Antworten

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