Fensterlicht-Porträts: 6 Tricks für natürliche Porträts am Fenster + automatischer Nachbearbeitung (Werbung)

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Fensterlicht-Porträts: 6 Tricks für natürliche Porträts am Fenster + automatischer Nachbearbeitung (Werbung)

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Saubere Hauttöne, weiches Licht und ein Porträt, das nach echtem Studio-Licht aussieht. Doch mehr als Fensterlicht brauchst du dafür nicht: Keinen Blitz, keine Softbox, kein Fotografie-Studium. Fensterlicht ist eine super Lichtquelle, die aber meistens unterschätzt wird.

Nach diesem Beitrag weißt du genau, wie du es richtig einsetzt. Du lernst 6 konkrete Tricks, wie du deine Porträts mit Fensterlicht ausleuchtest.

Zum Schluss zeige ich dir, wie du die Nachbearbeitung mit Imagen AI richtig stimmungsvoll umsetzt. Alle Fotos in diesem Beitrag sind auf diese Weise bearbeitet worden.

Spoiler: Ich nutze für die Bearbeitung dieser Serie keine gewöhnlichen Lightroom-Presets. Sondern das Imagen AI KI Profil meines ONE Farblooks. Damit läuft die Bearbeitung auf Autopilot.

Wenn du es selbst ausprobieren möchtest, nutze diesen Link und du erhältst 1000 gratis Bearbeitungen:

Übrigens: Imagen hat seit Kurzem mit Limitless eine echte Flatrate für unbegrenztes Editing und Culling. Falls du Hochzeiten fotografierst, kann es sich in den Sommermonaten auf jeden Fall lohnen!

Du findest alle Tricks aus diesem Beitrag auch aus diesem Video:

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Mehr Informationen

Warum Fensterlicht so gut funktioniert

Bevor es zu den Tricks geht, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Licht an sich. Warum erzeugt Fensterlicht überhaupt diesen weichen, hochwertigen Look?

Diese zwei Faktoren machen das Fensterlicht so besonders:

  1. Das Fenster ist eine relativ große Lichtquelle. Große Lichtquellen erzeugen weiche Schatten.
  2. Das Licht kommt gerichtet aus einer einzigen Richtung.

Genau diese Kombination – weich und gerichtet – lässt Gesichter dreidimensional und lebendig wirken.

Du bekommst also mit dem günstigsten Equipment der Welt eine Lichtsituation, für die andere teure Softboxen kaufen.

1. Trick: Stell dein Model direkt ans Fenster

Dieser Fehler kommt sehr oft vor: Das Model wird irgendwo mitten in den Raum gestellt. Doch je weiter Weg ihr euch von der Lichtquelle bewegt, desto undefinierter und flacher wird das Licht.

Die Lösung ist simpel: Sucht die Nähe zum Fenster. Je näher dein Model am Fenster steht, desto klarer und gerichteter wirkt das Licht. Wenn du zu weit weg stehst, riskierst du, dass sich das Fensterlicht mit Licht von anderen Fenstern im Raum mischt.

Nah am Fenster passieren dagegen zwei Dinge gleichzeitig: Das Licht bleibt gerichtet, und es wird stärker. Du siehst sofort, wie viel mehr Form und Tiefe im Gesicht entsteht. Schatten fallen sauber. Die Wangenknochen zeichnen sich ab. Genau das wollen wir.

2. Trick: Hartes Licht weich machen

Wolken sind der beste Freund jedes Porträtfotografen. An bedeckten Tagen wirkt Fensterlicht von Natur aus weich und diffus und du kannst direkt loslegen. Scheint die Sonne aber direkt durchs Fenster, wird es schwieriger. Durch das direkte und harte Licht wirken die Kontraste sind zu stark:

Um das Licht weicher zu machen gibt es Diffusor-Panele. Im Grunde einfach eine Schicht lichtdurchlässiges, weißes Plastik. Zuhause kannst du genauso eine lichtdurchlässige Gardine nutzen.

Wenn du einen Faltreflektor besitzt, kannst du auch einfach die mittlere Diffusor-Schicht nutzen. Die meisten 5-in-1 Reflektoren haben eine weiß-transluzente Innenseite, die genau für diesen Zweck gemacht ist.

3. Trick: Steuere die »Licht Richtung«

Das Fenster lässt sich nicht verschieben. Aber fast alles andere schon. Das ist der Grundgedanke hinter diesem Trick.

Mit dem Licht fotografiert

Du kannst deine eigene Position verändern. Du kannst das Model drehen. Du kannst sogar den Hintergrund umstellen. Damit hast du deutlich mehr Kontrolle über die Lichtrichtung.

Ein praktisches Beispiel: Du startest mit seitlichem Fensterlicht. Das Model steht parallel zur Fensterfläche. Die eine Seite beleuchtet, die andere im Schatten.

Ein zweites Licht-Setup bietet sich, wenn du selbst fast vor das Fenster gehst und mit dem Licht fotografierst. Das Gesicht deines Models ist gleichmäßiger ausgeleuchtet. Ein völlig anderes Bild – selbes Fenster, selber Raum. Einfach durch deine neue Positionierung.

4. Trick: Lass dein Model in Richtung Licht posen

Dieser Trick ist klein, aber er macht einen riesigen Unterschied. Lass dein Model immer leicht in Richtung der Lichtquelle schauen oder sich dorthin wenden. Selbst wenn das Licht von der Seite kommt, sollte die Tendenz des Gesichts in Richtung Fenster gehen.

Warum in Richtung Licht posen?

  • Erstens wird die Ausleuchtung gleichmäßiger und schmeichelhafter.
  • Zweitens entstehen Lichtreflexe in den Augen.

Durch die kleinen hellen Stellen in den Augen – sogenannten Catchlights – wirken Menschen auf Fotos erst lebendig. Ohne sie sehen die Augen (und damit auch die Person) flach und leblos aus. Erst mit ihnen beginnt die Person buchstäblich zu leuchten.

Catchlights in den Augen

Probier es beim nächsten Shooting aus: Dreh das Model einmal komplett von der Lichtquelle weg und mach ein Foto. Dann dreh es leicht zum Fenster hin und Vergleiche nur die Erscheinung der Augen bei 100% Zoom. Du wirst sofort den Unterschied sehen.

5. Trick: Schatten aufhellen (oder verstärken)

Fensterlicht von der Seite sorgt für Tiefe im Bild. Aber manchmal wird die Schattenseite des Gesichts zu dunkel. Und hier kommt der Reflektor ins Spiel.

Weißer DIY-Styropor Aufheller

Du brauchst dafür kein teures Equipment. Große, miteinander verbundene Styroporplatten funktionieren hervorragend. Eine weiße Pappe tut es auch. Selbst eine silberne Anti-Frostmatte für die Auto Windschutzscheibe hatte ich früher ausprobiert.

Alles Flächige und Helle reflektiert Licht zurück auf dein Model und hellt die Schattenseite sanft auf.

Das Gegenteil funktioniert genauso: Mit einem sogenannten Abschatter – also einer schwarzen Fläche – absorbierst du das Licht. Die Schatten werden tiefer und das Bild kontrastreicher.

Mit demselben Setup kannst du also komplett gegensätzliche Stimmungen erzeugen: Soft und schmeichelnd oder hart und dramatisch.

6. Trick: Nutze einen Falthintergrund für weniger Ablenkung

Fensterlicht lässt sich wunderbar mit einem Falthintergrund kombinieren. Ich nutze hier beispielsweise einen leicht vintage-mäßigen Hintergrund. Dieser hat hier sehr gut mit dem Fensterlicht harmoniert. Das Licht kommt von rechts und hellt das Model natürlich auf, der Hintergrund fällt sanft nach hinten ab.

Dieses natürliche Abdunkeln des Hintergrunds entsteht ganz einfach durch Entfernung. Je weiter der Falthintergrund vom Fenster entfernt ist, desto weniger Licht fällt auf ihn. Das Gesicht im Vordergrund bleibt hell, der Hintergrund wird dunkler – das gibt dem Bild Tiefe ohne jede Nachbearbeitung.

Bonus-Tipp: Schalte das Licht aus

Der vielleicht einfachste Tipp steht ganz am Ende und entscheided darüber, wie clean dein Foto später aussieht.

Schalte alle Raumlichter aus!

Deckenlampen, Stehlampen, Schreibtischlichter – alles aus. Jede künstliche Lichtquelle hat eine andere Farbtemperatur als Fensterlicht. Tageslicht ist neutral. Raumlichter wie Glühbirnen sind dagegen warm und gelblich.

Wenn sich beide mischen, entstehen matschige und undefinierte Hauttöne. In der Nachbearbeitung lässt sich das oft nur sehr schwer bis gar nicht mehr retten.

Mit ausgeschalteten Lampen hast du dagegen nur eine Farbtemperatur im Bild. Das Ergebnis ist ein sauberer, cleaner Look, den du sofort als hochwertig wahrnimmst.

Stimmungsvolle Nachbearbeitung mit Imagen AI auf Autopilot

Du hast das Shooting hinter dir. Die Fotos sind in Lightroom. Was jetzt?

Zunächst zur Vorselektion: Alle gewünschten Bilder bekommen in Lightroom eine gelbe Markierung.

Der Wechsel zu Imagen AI

Jetzt kommt Imagen AI ins Spiel. Diese KI Anwendung lernt deinen Bildstil oder übernimmt automatisch einen Stil von einem anderen Fotografen als KI-Profil.

Hier findest du übrigens mein ONE KI-Profil, dass ich für die Fotos aus diesem Beitrag verwendet habe*

Du schließt Lightroom und öffnest die Imagen-App. Dort erstellst du ein neues Projekt und wählst als Ziel »Bearbeiten«. Den Lightroom-Katalog ziehst du einfach in die App, wählst den Pfad der gewünschten Fotos und filterst nach der gelben Farbmarkierung.

So werden nur genau die Bilder bearbeitet, die du vorher markiert hast.

Das KI-Profil: Der Schlüssel zum Look

Jetzt kommt der entscheidende Schritt: das KI-Profil wählen. In diesem Fall ist das mein ONE KI-Profil* mit der Stilrichtung »Portraits«. Was macht das Profil nun genau?

Ein Imagen Profil ist kein normales Lightroom-Profil, das einfach einen Farblook drüberlegt. Die KI passt automatisch Belichtung, Weißabgleich und weitere Optionen wie Zuschnitt an – individuell für jedes Bild.

Es ist so, als würde ich bei dir zuhause sitzen und deine Fotos persönlich bearbeiten – nur dass es in wenigen Minuten passiert und du dabei Kaffee trinken kannst.

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Gewünschtes KI-Profil wählen

Die zusätzlichen Bearbeitungs-Funktionen

Imagen bietet darüber hinaus hilfreiche Zusatz-Optionen. Du aktivierst zum Beispiel »Ausrichten«, »Glatte Haut« und »Zähne aufhellen«. Neu sind zwei besonders spannende Features: die Objektentfernung und die Rauschreduzierung.

Die Objektentfernung nutzt das generative Entfernen von Lightroom. Gängige störende Elemente wie Feuerlöscher oder Notausgangszeichen werden dabei vollkommen automatisch aus dem Bild entfernt. Da die Funktion direkt in Lightroom umgesetzt wird, kannst du alles später auch noch rückgängig machen. Du behältst die volle Kontrolle.

Die Rauschreduzierung aktiviert direkt die Lightroom-Entrauschung – ohne dass du danach noch warten musst.

Wichtig zu wissen: Aktuell kannst du nur eine der beiden neuen Funktionen gleichzeitig nutzen. In diesem Workflow bleibt die Wahl bei der Rauschreduzierung. In den Detaileinstellungen legst du fest, dass sie z.B. erst ab ISO 6400 greift – genau eben für die verrauschten Fotos. Die Stärke kannst du je nach Situation stärker oder schwächer wählen.

Jetzt startest du den Upload der Fotos. Kurz warten – Imagen erledigt den Rest.

Die Ergebnisse vom Shooting

Du lädst die bearbeiteten Bilder herunter und bist zurück in Lightroom. Beim zweiten Teil des Shootings sind Farben und Weißabgleich direkt on point. Die Fotos aus dem ersten Teil kannst du mit zwei Klicks noch minimal kühler und heller machen: Dafür nutzt du die Ad-Hoc Entwicklung. Einmal die Temperatur mit aktivierter Synchronisierung für die ganze Serie anpassen, dann zweimal mit gedrückter Shift-Taste die Belichtung erhöhen – fertig.

Bei allen Fotos ab ISO 6400 wurde wie gewünscht die Rauschreduzierung automatisch angewandt. Bei allen Fotos mit dem Notausgang-Schild im Hintergrund wurde dieses entfernt. Genauer siehst du das im oben verlinkten Video.

Hier noch einmal die Ergebnisse – alle mit meinem Imagen KI-Profil automatisch bearbeitet:

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Mit dem neuen Limitless-Tarif von Imagen editierst du zum Fixpreis so viel du willst. Über die Sommer- und Hochzeitsmonate gebucht sparst du dir gegenüber den Kosten pro Foto vermutlich einiges.

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Über den Autor: Markus Thoma

Ich bin Markus und schreibe aus meiner Erfahrung als Berufsfotograf über die kreative Art der Fotografie. Am liebsten fotografiere ich draußen Porträts - bei natürlichem Licht. Denn weniger ist meistens mehr. Hin und wieder bin ich auch gerne mal auf Reisen. Wenn ich gerade nicht fotografiere, findet ihr mich auf Metalcore-Konzerten, in der Natur oder am Buffet. Schau doch auch mal auf meinen Social Media Kanälen vorbei:

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