Wohin mit all den Fotos? Über unseren regionalen Fichtelguide Reiseblog

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Wir fotografieren ständig und überall – doch was passiert am Ende mit den Bildern? Ja, einen Bruchteil zeigt man tatsächlich im Portfolio, der Website oder wie ich in meinen Blogbeiträgen. Ich glaube aber mindestens 90% aller Aufnahmen landen am Ende im Nirvana irgendeiner externen Festplatte. Dort wird sie niemand mehr zu Gesicht bekommen – und nicht einmal man selbst schaut sie regelmäßig noch an. Doch was kann man mit den Fotos machen?

Fichtelguide Reiseblog im Fichtelgebirge
Wie könnte man Fotos zeigen, die zwar nicht ins Portfolio passen aber sonst nur auf der Festplatte vergammeln?

Die Tatsache, dass ich ein großes Archiv an privaten Fotos aus dem Fichtelgebirge hatte führte zusammen mit dem steigenden Interesse an Wanderungen und Ausflügen in der Region dazu, dass wir letztes Jahr ein neues Blog Projekt starteten: den Fichtelguide. Der Fichtelguide ist ein visueller Ratgeber für eine gute Zeit im Fichtelgebirge. Und nebenher rette ich viele meiner „Privatfotos“ vor dem Vergammeln auf der Festplatte.

In diesem Beitrag möchte ich dir dieses Projekt einmal näher vorstellen.

Der Fichtelguide: Entstehung und Konzept

Mit Schrecken erinnern wir uns manchmal an 2020 – dem Jahr der Corona Pandemie. Seitdem änderte sich auch das Reisen grundlegend. Oft blieb man für eine Auszeit oder Urlaub lieber im eigenen Land – wenn nicht sogar in der eigenen Region. Und hier hat unser Fichtelgebirge so einiges zu bieten. Daher beschlossen ein Kumpel, meine Freundin und ich alle unsere Tipps als Einheimische an potentielle Gäste weiterzugeben.

Der Fichtelguide zeigt die schönsten Ecken im Fichtelgebirge und soll zum Wandern und Entdecken animieren.

Also begannen wir damit, alle unsere Lieblingsorte- und Touren in einzelne Beiträge zu verpacken. Bildmaterial hatte ich wie gesagt noch sehr viel in meinen Festplatten Archiven. Das waren sonst immer Fotos, die ich eben aus Spaß am Fotografieren beim Wandern gemacht hat. Diese fanden aber irgendwie außer in gelegentlichen Fotobüchern keine weitere Verwendung. Daher warteten die Fotos in den Tiefen der Festplatten nur förmlich darauf, ein „zweites Leben“ in Form von Blog Beiträgen zu erhalten. Natürlich sind nicht alle Fotos auf dem Blog von mir – da es kein reiner Fotografie Blog ist, kommen auch oft Smartphone Bilder zum Einsatz. Diese sind im Web durch entsprechende Bearbeitung oft sowieso nicht mehr auseinander zu halten.

Fichtelsee im Fichtelgebirge

Doch halt – eines fehlt da noch: die Website. Diese bildet bei jedem Blog das technische Grundgerüst. Sie sollte den Besucher durch Logik und schönes Design gut durch die Website leiten. Für unseren regionalen Reiseblog war klar, dass später alle Beiträge nicht nur in einer langweiligen Blog-Roll landen sollten. Sondern per Marker auf einer Karte erscheinen sollten. Nach ein paar Wochen der Website-Erstellung konnten wir dann auch genau das umsetzen.

Das Webdesign und Logo sind schlicht gehalten. Alle Beiträge finden einen Marker auf der Übersichtskarte.

Jeder Beitrag besitzt einen einzelnen Geotag. So wird nicht nur der Ort am Anfang von jedem Beitrag in einer Übersichtskarte angezeigt. Sondern am Ende auch alle Beiträge auf einer Karte der Region vermerkt. So kann man sich dann auch geografisch-visuell durch den Blog klicken.

Auch im Beitrag ist jeder Ort direkt in einer kleinen Karte vermerkt.

Apropos visuell. Wer meinem Fotoblog folgt weiß, dass ich Fan von schlichtem Webdesign bin. Es gibt daher vielleicht auch ein paar optische Parallelen zwischen diesem Blog und dem Fichtelguide. Für das Logo gestaltete ich eine Wort-Bildmarke – bestehend aus dem Schriftzug zusammen mit einem Kompass. Es konnte also los gehen!

Die Inhalte des Fichtelguides

Wie gesagt möchten wir allen interessierten Besuchern zeigen, welche Plätze wir im Fichtelgebirge ins Herz geschlossen haben. Ein Augenmerk liegt wie gesagt darauf, das ganze möglichst visuell zu gestalten. Daher sind Fotos neben den beschreibenden Texten ein wesentlicher Bestandteil.

Es geht dabei vor allem um Ausflugsziele wie Seen und Berge, die zum Wandern oder Radfahren einladen oder einfach nur eine schöne Aussicht bieten. Und davon gibt es hier wirklich viele schöne Plätze. Dabei sind diese Orte in der Regel nicht überlaufen und man hat viel Ruhe.

Wie auch bei meinem Fotoblog müssen einige Inhalte hin- und wieder auch recherchiert werden. Dabei haben wir selbst auch noch einiges über unsere Region gelernt und neue Ausflugsziele entdeckt. Beim Fotoblog habe ich auf diese Weise auch selbst beim Schreiben schon viel lernen können.

Falls du jemals etwas vom Fichtelgebirge gehört hast, dann könnte es mit höchster Wahrscheinlichkeit der wunderschöne Fichtelsee sein. Das ist übrigens auch ein sehr schöner Spot für die Porträtfotografie. Der See liegt umgeben von Bergen sehr idyllisch inmitten des Fichtelgebirges. Okay – dieser See bildet auch eine Ausnahme, denn hier kann an Sonntagen tatsächlich auch einmal mehr los sein.

Aufstieg zur Kösseine im Herbst

Zum Schluss möchte ich (auch wenn die Entscheidung schwierig ist) neben dem Fichtelsee noch drei weitere meiner Lieblingsorte bzw. Beiträge vom Fichtelguide vorstellen:

  1. Einer meiner Lieblingsorte ist auf jeden Fall der Epprechtstein im Fichtelgebirge. Diesen Ort kennst du vielleicht sogar auch von diesem Fotoblog. Denn hier ist man sehr schnell hochgelaufen und hat einen mega Ausblick und Sonnenuntergang. Dadurch führe ich hier auch sehr gerne Porträt Fotoshootings durch.
  2. Ich mag es, wie mystisch viele Ort im Herbst mit etwas Nebel wirken. So z.B. auch die Kösseine. Seht euch dort mal das Bild vom Brunnen beim Aufstieg an – herrlich. Im Sommer bietet sich oben das Kösseinehaus für ein tolles Frühstück an.
  3. Sehr schöne Fotomotive bilden auch die Drei-Brüder-Felsen vom Rudolfstein. Dort war ich auch schon zu den unterschiedlichsten Jahreszeiten zu gegen und finde immer wieder Ruhe und Entspannung.

Zwischenfazit

Die Reise des Fichtelguides ist noch lange nicht vorbei. Daher ziehe ich erst einmal ein Zwischenfazit. Um zum einleitenden Gedanken zurückzukommen: Auf dem Fichtelguide haben viele meiner Fotos vom Wandern eine schöne Verwendung gefunden und wurden vor dem düsteren Festplattenarchiv bewahrt. Hier sehe nicht nur ich sie mir immer wieder gerne an, sondern sie helfen sogar auch noch anderen Menschen bei der Ausflugsplanung weiter.

Ich hoffe ich konnte dich mit diesem Beitrag motivieren öfter die Natur zu genießen oder dich sogar neugierig auf das Fichtelgebirge zu machen. Falls du einen Trip planst, weist du jetzt wo du alle Informationen dazu findest.

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Markus Thoma

Markus Thoma

Ich bin Markus und schreibe aus meiner Erfahrung als Berufsfotograf über die kreative Art der Fotografie. Am liebsten fotografiere ich draußen Porträts - bei natürlichem Licht. Denn weniger ist meistens mehr. Hin und wieder bin ich auch gerne mal auf Reisen. Wenn ich gerade nicht fotografiere, findet ihr mich auf Metalcore Konzerten, in der Natur oder am Buffet. Schau doch auch mal auf meinen Social Media Kanälen vorbei:

2 Gedanken zu „Wohin mit all den Fotos? Über unseren regionalen Fichtelguide Reiseblog“

  1. Es ist nett zu sehen, dass wir an Pfingsten wohl intuitiv die schönsten Ecken des Fichtelgebirges schon bewandert haben. ;-) Allerdings muss ich gestehen, dass ich nur im Ansatz so schöne Motive und Situation gefunden habe. Es scheint also so, als ob wir nochmals ins Fichtelgebirge in Urlaub müssen. :-D

    Antworten
    • Hi Oli,

      freut mich zu sehen, dass das Fichtelgebirge unter meinen Blog Besuchern nicht völlig unbekannt ist :-D Aber ja – manche Motive offenbaren sich auch nur zu unterschiedlichen Jahreszeiten, jede einzelne hat ihren Reiz.

      VG
      Markus

      Antworten

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