Gute Fotos machen – 8 Tipps die ich gerne früher gekannt hätte

Am in »« veröffentlicht. Aktualisiert am 23.11.2022

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Welche sind deine besten 8 Fotografie Tipps, um gute Fotos zu machen? Zu diesem Blogpost hat mich der genau dieser Gedanke inspiriert. Was würde ich dir kurz und knapp empfehlen, wenn du selbst gute Fotos machen willst? Was solltest du beim Fotografieren auf jeden Fall im Hinterkopf behalten?

Herausgekommen ist diese Reihe von Foto Tipps, die ich mir selbst über viele Jahre angeeignet habe. Natürlich gibt es noch viele weitere Aspekte. Diese sind aber die wesentlichen Dinge, auf die ich bei Shootings achte.

1. Foto Tipp: Folge dem Licht

Das richtige Licht ist alles. Selbst wenn du nur ein kurzes Selfie machen möchtest, zieht es dich instinktiv zum Licht. Du erkennst, wenn dein Gesicht viele Schatten aufweist und willst eine einheitlichere Ausleuchtung. Daher kennst du es, wenn es dich in deiner Wohnung ans nächste Fenster treibt. Aber warum?

Dort ist bereits ein einfacher, aber effektiver Lichtaufbau vorhanden. Eine Lichtquelle, die meistens gleichmäßig diffus aus einer Richtung kommt. Das ist es eigentlich, worauf du dich nicht nur anfangs, sondern auch langfristig immer wieder zurückbesinnen solltest. Mit gutem gerichteten Licht kannst du ganz einfach gute Fotos machen. Vor allem von Personen.

Foto Tipp: Achte auf weiches und gerichtetes Licht
Aufgenommen im Schatten bei gleichmäßigem Licht.

Die Situation mit dem Fenster ist natürlich nur ein einfaches Beispiel. Je nach Erfahrung können auch komplexere Situationen gesucht werden. Dennoch sorgen oft einfachere Setups für schönere Fotos.

Folge also dem Licht, bis du eine passende Situation vorfindest. Am besten wo ein nicht zu hartes Licht gleichmäßig aus einer Richtung kommt. Hier eine kurze Checkliste:

  • Vermeide hartes Sonnenlicht Hartes Sonnenlicht ist schwieriger im Umgang als weiches Licht
  • Suche (halb)schattige Plätze Hier findest du auch bei Sonnenschein weiches Licht, was der Haut der fotografierten Person schmeichelt
  • Überlege, zu welcher Tageszeit das Licht am besten zu deinem Vorhaben passt Das Licht ändert sich über den Tag ständig. Probiere am besten zum Sonnenauf- oder Untergang zu fotografieren

Natürlich kannst du mit etwas Erfahrung auch im harten Sonnenlicht fotografieren. Dabei musst du aber extrem auf unvorteilhafte Schatten im Gesicht achten. Dazu gehören z.B. Augenringe in der Mittagssonne oder der klassische »Sonnenbrillen Effekt« der auftritt, wenn die Stirn einen Schatten über die Augen wirft.

Wenn du die Licht Grundlagen erlernen möchtest, solltest du dir unbedingt meinen großen Available Light Fotografie Ratgeber ansehen.

2. Der richtige Blickwinkel für gute Bilder

Fotografiere niemals einfach nur auf Augenhöhe. Außer du bist ein Tourist. Wenn du andere Fotos machen willst, musst du auch andere Blickwinkel einnehmen und dich etwas bewegen. Sei experimentierfreudig und bewege dich aktiv um dein Model herum. Probiere verschiedene Winkel aus. Wenn du die richtige Aufnahmeposition gefunden hast, können ein paar Grad eine komplett andere Bildwirkung ausmachen.

Der optimale Kamerawinkel für coole Fotos
Durch die Neigung der Kamera entsteht oft mehr Dynamik als im rechten Winkel auf Augenhöhe.

Geh in die Hocke, leg dich auf den Boden. Vielleicht liegt auch dein Model auf dem Boden und du fotografierst senkrecht von oben nach unten.

Als nächstes schaust du, ob du einen Fluchtpunkt ins Bild bringen kannst. Das ist ein perspektivischer Punkt, in dem sich viele Linien in der Ferne treffen. Auf diese Weise entsteht ebenfalls mehr Dynamik und Tiefe im Bild.

Gute Fotos selber machen mit guter Perspektive
Auf Malta habe ich durch einen geschickten Blickwinkel alle Menschen auf der Brücke ausgeblendet.

Daher der einfache Foto Tipp: Stell dir vor jedem Foto – auch von Sehenswürdigkeiten im Urlaub – die Frage: Wie würden 99% der anderen Menschen dieses Motiv fotografieren? Anschließend probierst du das verbleibende Prozent zu sein und mit dem Blickwinkel zu experimentieren.

Weiterführender Artikel:

Fotografie Perspektiven: 4 Regeln um den besten Blickwinkel für Portrait Bilder zu finden

3. Bildelemente für schöne Fotos harmonisch anordnen

Welche Elemente kannst du auf dem Bild erkennen? Welche Formen kannst du in diesen sehen? Wo siehst du Linien im Bild? All diese Elemente und das Hauptmotiv (dein Model) müssen harmonisch im Bild angeordnet werden.

Doch keine Panik – hier musst du dir nichts ausdenken. Es gibt bereits einige Raster, die auf mathematischen Erkenntnissen beruhen und die nötige Harmonie ins Bild bringen.

Ein beliebtes Schema ist für Anfänger, aber auch Profis: Die Drittelregel. Das bedeutet grob gesagt, dass das Foto in Drittel aufgeteilt wird und sich z.B. die Person auf eine der Linien befindet. Daneben gibt es aber noch andere Kompositionen bzw. Aufteilungsmöglichkeiten wie den Goldenen Schnitt oder die Zentralperspektive:

Um Bilder in der Zentralperspektive interessanter wirken zu lassen, solltest du vor allem mit dem Kamerawinkel auf vertikaler Achse experimentieren. Vor allem in Verbindung mit einem leichten Weitwinkel Objektiv im Bereich von 24mm – 40mm erhältst du einen interessanten Effekt. Experimentiere dann mit der Aufnahmehöhe.

Fun Fact: Die ersten Porträt Objektive waren sogar auf ein Motiv in der Mitte ausgelegt. Das kommt daher, weil die Schärfe in der Mitte am höchsten war und auch keine Vignette gestört hat.

Du kannst die Person für ein Porträt also durchaus in der Mitte platzieren, solltest dann aber genau überlegen, in welchem Winkel oder mit welcher Brennweite du fotografierst. Ansonsten kann die Zentralperspektive schnell zu starr wirken.

Welche die besten Möglichkeiten hierfür sind, beschreibe ich mit vielen simplen Tipps in meinem Beitrag über die Fotografie Komposition.

4. Vorsicht beim Framing: Der Bildrand schneidet scharf!

In der Fotografie zeigst du immer nur einen Teil der Realität innerhalb eines Vierecks. Alleine du entscheidest, wo unser Bildrand die Szene anschneidet.

Einen kritischen Blick solltest du immer darauf werfen, wenn der Rahmen das Model anschneidet. Schnell passiert es, dass Körperteile unglücklich angeschnitten werden. Beachte dabei einfach eine einfache Regel:

Schneide niemals durch Gelenke.

Stattdessen wirkt es harmonischer, wenn der Bildrand immer zwischen zwei Gelenken schneidet. Gelenke sind natürliche »Stop-Punkte« im Körper. Der eine Knochen endet und der nächste beginnt. Ein Schnitt direkt durch diesen optisch-sensiblen Punkt verhindert später, dass beim Betrachten der angeschnittene Arm vom Gehirn vervollständigt werden kann. Lass daher immer ein Stück vom Arm sichtbar – so bekommt man eine Idee davon, wie dieser weiter verläuft. Beispiel:

Vorher: Bildrand schneidet direkt durch den Ellbogen / Bildrand schneidet durch Unterarm

Im Nachher-Foto sieht der Arm wesentlich natürlicher aus!

Alle weiteren empfindlichen Schnittpunkte, alles zum Thema Licht, Bildkomposition und co. findest du übersichtlich in meinem Buch »Outdoor Porträts sehen«. Dort zeige ich dir alle Themen als einfache Vorher-Nachher Beispiele. Dazu gibt’s am Ende auch noch einmal alles als illustrierte Übersicht inkl. Lichtskizzen.

5. Ein unruhiger Hintergrund zieht Aufmerksamkeit

Was möchtest du im Bild zeigen? Und was möchtest du lieber verstecken? Gerade der Hintergrund erzeugt oft unbewusst Ablenkungen. Im schlimmsten Fall schaut man später auf dem Foto dann überhaupt nicht mehr auf die Person im Vordergrund – wenn der Hintergrund laut aufschreit. Daher mein Rat:

Achte immer zu 50% auch auf den Hintergrund

So könntest du durch einen einfachen Kameraschwenk die unschöne Mülltonne oder Dachrinne ausblenden, und stattdessen die Blumenwiese neben dem Gebäude zeigen.

Achte für gute Bilder auf den Hintergrund
Achte immer auf Elemente im Hintergrund, die ablenken könnten

Generell solltest du einfach sehr helle Bereiche, harte Linien und andere auffällige Ablenkungen durch einen geschickten Kamerawinkel ausblenden.

Tipp: Mit einer längeren Brennweite (z.B. 85mm) lassen sich Ablenkungen einfacher ausblenden. Sowohl durch die größere Hintergrundunschärfe, aber auch dadurch, dass nur ein kleinerer Ausschnitt der Umgebung gezeigt wird.

6. Kommunikation und Posing beim Fotoshooting

Bei Porträts solltest du ein besonderes Augenmerk auf die Kommunikation legen. Nur so bekommst du gute Fotos von Personen. Ihr müsst euch ständig austauschen und das Foto zum Guten hin korrigieren. Du kannst sowohl nach meiner Anleitung für schönes Porträt Posing handeln, aber auch mit den richtigen Worten für entspannte Bilder sorgen.

Dein Ziel ist es primär, dass sich die fotografierte Person wohl fühlt. Und dadurch ihre Maske fallen lässt (ich nenne diese auch die »Oh nein, ich werde fotografiert!«-Maske). Wenn du durch ein kurzes Kennenlernen die Situation aufgelockert hast, bleib weiter dran und mach es deinem gegenüber so angenehm wie möglich. Etwas Witz schadet dabei auch nicht. So wirst du viele ungestellte Gesichtsausdrücke entlocken können.

Um ein Posing aufzubauen, solltest du dennoch 5 Grundregeln im Hinterkopf behalten:

  1. Vermeide lose hängende Arme
  2. Löse unabsichtliche Symmetrie auf
  3. Drehe die Person etwas ein
  4. Achte auf Körperhaltung von Kopf bis Fuß
  5. Schaffe einen Rahmen für lockere Bewegung

Mehr zu diesem Thema findest du wie gesagt in meiner kompletten Anleitung.

Wichtig: Du solltest auch immer eine gewisse Portion Selbstbewusstsein ausstrahlen. Die Person vor deiner Kamera ist oft schon selbst unsicher. Falls du ebenfalls Unsicherheit ausstrahlst, verstärkst du diesen Effekt nur noch.

7. Du belichtest – und nicht deine Kamera

Viele Leute überlassen der Kamera den Job der Belichtung. Und gerade am Anfang vor allem noch unbewusst. Das muss aufhören! Die Kamera ist ein Computer, der das Foto so belichtet wie er »denkt« das es gut aussieht. Am Ende soll bei der Betrachtung aber Emotion entstehen – eine Sache, die Computer nicht verstehen.

Belichte je nach Situation etwas heller oder dunkler.

Daher solltest du die Dinge für gute Fotos selbst in die Hand nehmen – und im manuellen Modus fotografieren. So holst du dir die Kontrolle zurück! Voraussetzung dafür sind natürlich Grundkenntnisse über Verschlusszeit, ISO und Blende. Falls du darin noch nicht fit bist, findest du Hilfe in meinem Beitrag über Kamera Einstellungen.

Oft entstehen verschiedene Stimmungen erst durch eine Unter- oder Überbelichtung. Ich denke dabei z.B. an mysteriöse Fotos im Wald, die später durch eine Unterbelichtung und das entsprechende Colorgrading eine ganz eigene Wirkung bekommen. Oder Fashion Aufnahmen, die durch eine Überbelichtung später besonders »clean« wirken.

Foto machen mit der richtigen Belichtung
Die Kamera hätte das Foto zu hell belichtet, um eine solche Stimmung zu erzeugen.

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Vielleicht denkst du dir: »Das kann ich doch auch noch in der Nachbearbeitung machen«

Das stimmt leider nicht immer. Das kommt daher, da auch das Thema »ausgebrannte Lichter« oft zu schaffen macht. Stellen im Bild, die komplett weiß leuchten, sind oft auch in der RAW Konvertierung nicht mehr zu retten. Abgesumpfte Schwarzwerte können dagegen besser wiederhergestellt werden. Gute Fotos müssen also nicht nur gut gestaltetet sein, sondern auch den technischen Qualitätsanforderungen entsprechen.

Neben dem Aspekt der Bildstimmung musst du auch für ein technisch einwandfreies Foto belichten.

Deshalb belichte ich öfter z.B. bei extremen Situationen wie hartem Sonnenlicht etwas unter. Belichte immer so, dass die hellste Stelle im Bild nicht ausbrennt. Wie du siehst geht es neben der Stimmung im Bild auch schon um ein technisch einwandfreies Bild.

Mit einer relativen Unter- oder Überbelichtung einer Programmautomatik (Belichtungskorrektur) kannst du das natürlich auch erreichen. Aber bevor du mühseelig einstellst, um wie viele Drittel das Foto unter- oder überbelichtet wird, kannst du auch gleich im manuellen Modus einmal die Belichtung einstellen, dass es für das Auge »richtig« aussieht und loslegen. Ist die richtige manuelle Belichtung einmal eingestellt, wirst du coole Fotos machen.

8. Das Spiel mit der Schärfe – das Foto stufenweise aufbauen

Du hast vielleicht schon den Tipp vermisst so etwa wie »Wähle eine hohe Blendenöffnung«. Ein vollkommen wichtiger Aspekt. Denn in dem Moment, in dem du auf den Auslöser drückst, passiert folgendes:

Du bannst eine dreidimensionale Szene auf einen zweidimensionalen Sensor

Du hältst eine Szene, die du gerade dreidimensional siehst, auf einem zweidimensionalen Foto fest. Der einzige Weg, räumliche Tiefe abzubilden ist die Unschärfe über eine hohe Blendenöffnung (und natürlich Blickwinkel und Komposition). Wie nutzt du diesen Effekt nun optimal aus, dass du eine lebendige Bildtiefe erzielst?

Ganz einfach: Du baust das Foto und dessen Komposition in verschiedenen Ebenen auf. Es gibt auf Fotos mit viel Tiefe oft einen Vorder-, Mittel- und Hintergrund. Mittel und Hintergrund machst du dabei schon intuitiv: Du stellst auf dein Hauptmotiv (die Person) scharf. Dieses nennen wir einfach einmal den Mittelgrund. Der Hintergrund verschwindet bei einer hohen Offenblende (z.B. F1.8) automatisch in Unschärfe. Diese Unschärfe nennt sich auch Bokeh.

Was ist nun aber mit dem Vordergrund? Nicht umsonst gilt das Sprichwort »Vordergrund macht Bild gesund«. Vor Ort musst du dich selbst um einen Vordergrund in deiner Komposition kümmern. Ein einfaches Beispiel wären Blätter oder Sträucher, die du dir für den Vordergrund suchst. Durch die hohe Blendenöffnung (z.B. F1.8) legt sich der Vordergrund dann ebenfalls nur unscharf über die Kulisse. Eine Art »Störer«, der außerhalb des fokussierten Bereichs liegt.

Gute Bilder machen mit verschiedenen Ebenen
Bildaufbau mit Ebenen: Unscharfer Vorder- und Hintergrund; Scharfer Mittelgrund

Das erzeugt eine weitere Ebene und das Foto wirkt tiefer. Es muss natürlich nicht bei diesen drei Ebenen bleiben. Wenn du dir wie im Beispielfoto eine Art Feld voller Sträucher suchst, hast du mehr als nur eine Ebene. Die Sträucher werden vom Vordergrund aus nach und nach zum Mittelgrund hin immer schärfer. Vom Mittel- zum Hintergrund dann wieder stetig unschärfer.

Wenn dich interessiert, mit welcher Technik das gezeigte Portrait mit den Farbstörungen entstanden ist, will ich dir mein Video über das Glasprisma empfehlen:

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Weiterführender Artikel:

Wie du Tiefenunschärfe auch ohne Blende kontrollierst und lebendig einsetzt

Fazit: Gute Fotos machen muss geübt werden

Wenn du gute Fotos machen möchtest, beachte folgende Regeln:

  1. Finde weiches und gerichtetes Licht
  2. Wähle einen interessanten Kamerawinkel
  3. Finde eine harmonische Bildkomposition
  4. Achte sehr genau darauf, wo der Bildrand schneidet
  5. Suche einen ruhigen Hintergrund ohne Ablenkung
  6. Schaffe eine angenehme Atmosphäre durch Kommunikation
  7. Fotografiere im manuellen Modus und belichte richtig
  8. Baue das Bild in mehreren Ebenen auf

Präge dir diese 8 Punkte ein und wende sie in deinen nächsten Shootings an. Das Ganze geht natürlich nicht von heute auf morgen. Die Punkte zu kennen ist eine Sache. Sie wirklich anwenden zu können wieder eine komplett andere. Um coole Fotos zu machen, müssen diese Dinge in Fleisch und Blut übergehen.

Fotografieren ist eigentlich immer ein Experiment. Ein Experiment, bei dem viele verschiedene Dinge mitwirken. Probiere also aus, wie du alle der genannten Punkte nach und nach umsetzen und kombinieren kannst. Wenn diese irgendwann ineinander greifen, werden schöne Fotos möglich.

Tipp: Beim Thema Experimentieren komme ich nicht darum, dir zu empfehlen dich einmal mit der analogen Fotografie auseinander zu setzen. Dieses haptische Arbeiten mit Film und einer alten Kamera fördert die Kreativität ungemein. Hier geht es nicht darum, pro Minute 30 Bilder zu schießen. Sondern in 5 Minuten ein gutes. Es entschleunigt angenehm den Fotografen Alltag und lädt zum Ausprobieren ein.

Was mir aber mindestens genauso wichtig war: Seit ich mich ein Jahr lang intensiv mit der analogen Art der Fotografie auseinander gesetzt habe, hat sich auch mein Mindset völlig verändert. Besonders im Bezug auf Nachbearbeitung und wie man die Fotografie betrachtet. Seitdem probiere ich öfter Fotos zu machen, die einfach ehrlicher sind. Nicht nur gestellte auf Hochglanz retuschierte Fotos, sondern authentische Aufnahmen vom Leben.

FAQ

Wie mache ich die besten Fotos?

Fotografiere mit gutem Licht und finde interessante Perspektiven und Kompositionen (nutze dafür z.B. die Drittelregel und weitere hier beschriebene Tipps). Dazu solltest du die Kamera manuell einstellen können und die richtige Belichtung finden.

Was macht ein sehr gutes Bild aus?

Ein sehr gutes Bild zieht den Betrachter in seinen Bann. Das geschieht durch ein gutes Motiv (z.B. Landschaft, Porträt etc.) mit stimmiger Komposition und Farben. Die technische Ausführung ist präzise und von höchster Qualität, so dass nichts vom eigentlichen Motiv ablenkt. Am Ende wird die Nachbearbeitung genutzt, um den gewünschten Gesamteindruck noch zu verstärken.

Wann kann man die besten Fotos machen?

Die besten Fotos macht man mit dem besten Licht. Gerade bei Sonnenauf- oder Untergang wirkt die Lichtstimmung sehr vorteilhaft. Die tiefstehende Sonne wirkt nicht nur angenehm warm, sondern modelliert auch das Motiv. Dadurch sieht alles räumlicher aus und es entsteht eine wunderbare Stimmung. Das gilt nicht nur für Landschaftsfotografie, sondern z.B. auch für Porträts, Lifestyle, Reportage, etc.

Wie macht man gute Bilder mit dem Handy?

Setze durch tippen den passenden Fokus Punkt. Pass die Belichtung anschließend manuell auf das Motiv an (meistens wirkt das Bild auf dem Handy zu hell oder dunkel). Probiere anschließend verschiedene Perspektiven und Kompositionen aus. Nicht zuletzt spielt auch die Nachbearbeitung eine Rolle, für die du am besten in RAW fotografierst. Dafür zeige ich dir, hier, wie du Lightroom Mobile nutzen kannst.

Wie macht man gute Insta Bilder?

Für den Instagram Feed ist ein professioneller Bildlook, Kreativität und Ästhetik gefragt. Dazu kommen Instagram typische Farblooks, die oft sehr stimmungsvoll (“moody”) sind. Wenn dein Motiv stimmt, musst du dieses wie auch hier im Artikel beschrieben mit passenden Kameraeinstellungen, Blickwinkel und Kompositionen einfangen.

Lerne in 7 Tagen auf Details zu achten und stimmige Porträts zu fotografieren.

Du beherrschst die Grundlagen der Fotografie und kannst deine Kamera bedienen. Wirklich sehenswerte Porträts kommen am Ende aber nicht heraus? Oder es sieht vor Ort beim Fotoshooting immer ganz gut aus - aber zuhause am Rechner entdeckst du wieder Fehler im Bild?

Um richtig gute Porträts zu fotografieren musst du deinen fotografischen Blick ausprägen. Im kostenlosen Portrait Email-Kurs trainieren wir deinen Blick für entscheidende Bilddetails. Ich zeige dir jeden Tag eine Lektion mit 2-3 Kniffen, mit denen du deine Porträts ab dem nächsten Fotoshooting verbesserst. Trage dich jetzt wie über 5800 Personen in den Newsletter ein und du erhalte den Kurs mit weiteren nützlichen Tricks und Angeboten. Du kannst dich jederzeit wieder abmelden.

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Markus Thoma

Ich bin Markus und schreibe aus meiner Erfahrung als Berufsfotograf über die kreative Art der Fotografie. Am liebsten fotografiere ich draußen Porträts - bei natürlichem Licht. Denn weniger ist meistens mehr. Hin und wieder bin ich auch gerne mal auf Reisen. Wenn ich gerade nicht fotografiere, findet ihr mich auf Metalcore Konzerten, in der Natur oder am Buffet. Schau doch auch mal auf meinen Social Media Kanälen vorbei:

3 Gedanken zu „Gute Fotos machen – 8 Tipps die ich gerne früher gekannt hätte“

  1. Ich bin vor kurzem erst in die Fotografie eingestiegen und würde mich gerne so schnell wie möglich verbessern. Ich habe lange gedacht, dass künstliches licht ausreicht und ich nicht wirklich viel mehr brauche. Dieser Beitrag hat mir gezeigt, dass ich mit mehr mildem licht arbeiten sollte. Danke!

    Antworten
  2. Sehr guter Beitrag! Ich Teile deine Sichtweise, dass man selber alles in die Hand nehmen sollte, wenn man ein Foto erstellt! Denn schließlich soll es auf die Menschen wirken und sie faszinieren von der Stimmung, die im Foto eingefangen wird!
    Dein Beitrag hat mir sehr gefallen!
    LG

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