Rückblick 2020 – Von Pandemie, Reisen, Porträts und Foto Highlights

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Das Jahr 2020 ist unterm Strich rasend schnell vergangen, manchmal hat es sich aber auch angefühlt wie eine Ewigkeit. Dennoch ist es jetzt wieder Zeit für einen kleinen Rückblick. Zunächst einmal meine persönlichen Highlights. Danach will ich noch unverbindlich ein paar meine fotografischen Highlights zeigen. Nichtzuletzt gibt es auch noch ein kleines Jubiläum zu verzeichnen.

Meine Highlights auf einen Blick

Objektiv des Jahres

Dieses Jahr habe ich das Sony 85mm 1.4 angeschafft und es ist einfach unglaublich.

Die Lightroom Statistik der Bildanzahl führt allerdings das Sony 24mm 1.4 an, was wohl auch daran liegt, da ich es auf der einzigen wirklichen Reise dabei hatte.

Reise des Jahres

Ganz klar die Reise nach Malta. Noch nie war ich glücklicher über eine Reise im Winter, die gerade noch so vor dem ersten Lockdown stattfinden konnte.

Songs des Jahres

Da ich wirklich sehr viel Musik höre wird es hier schon schwieriger. Auch unter Berücksichtigung meiner Spotify Hörstatistik sind das auf jeden Fall folgende:

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MT Youtube Video des Jahres

Ich verwende den Großteil meiner Zeit für den Blog. Ab und zu springt aber auch ein Youtube Video ab. Auch wenn mein Sony A7III Langzeitbericht die meisten Klicks erhalten hat, würde ich trotzdem das mit den zweitmeisten Klicks küren:

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Buch des Jahres

Ich habe wohl wieder weniger gelesen, als vorgenommen. Ein Buch, das mich trotz des relativ trockenen Themas gepackt hat, war Kaufen oder Mieten? von Gerd Kommer*. Dieses Buch sollte man gelesen haben, sofern man vor dieser wichtigen Entscheidung steht. Man lernt dabei nicht nur gängige Stammtischparolen von Hausbesitzern besser zu beurteilen, sondern bekommt gleichzeitig noch weitere Gedanken rund um das Thema Investieren.

Sendungen des Jahres

Das Jahr 2020 könnte man wohl inoffiziell als Jahr von Netflix und Amazon Prime Video betiteln. Aber auch sonst bin ich Serienjunkee und möchte ein paar Empfehlungen geben:

Erkenntnisse des Jahres

  • Freiheit und Selbstbestimmung ist wertvoll
  • Mehrere Standbeine im Beruf sind Pflicht
  • Soziale Kontakte sind wertvoll
  • Live Musik ist unersetzbar
  • Bildung von Rücklagen ist wichtig
  • Kleine Dinge sollte man schätzen
  • Zeit zur Selbstreflexion ist wichtig
  • Eine gute Internetverbindung ist essentiell
  • Die Region der Heimat und Deutschland bieten mehr, als man im ersten Moment denkt

Games des Jahres

Beruhigungstherapie des Jahres

Bilder des Jahres

Okay, erst wollte ich meine Top 3 Bilder von 2020 zeigen. Es ging über in die Top 5, dann die Top 10. Nun reicht auch das nicht mehr, aber wir haben ja Zeit und Platz ein paar mehr anzusehen.

Hierbei geht es mir nicht um die beste Technik oder Motiv, sondern auch um persönliche Verbindung und Erinnerung an die jeweilige Aufnahme. Ich will bei so etwas daher auch nie von „Top Bildern“ sprechen – es sind eben ein paar Fotos, die mir gefallen haben.

Xwejni Bay Salzpfannen
Salzpfannen auf Malta (Gozo)
Nathalie
Daniel
Maria
Sabrina auf dem Epprechtstein
St Julians Malta
Malta
Jessica
Epprechtstein
Sabrina
Nathalie
Anna & Christoph
Nathalie
Malta
Mia
Lea & Philipp
Allee im Sommer
Planten un Blomen (Hamburg)
Lower Barrakka Gardens in Valletta
Barrakka Garden (Malta)
Ziemestalbrücke
Weide bei Saalburg
Wald beim Fichtelsee
Fichtelsee

Die Ruhe vor dem Sturm: Januar und Februar

Das Jahr begann so, wie jedes Jahr. Relativ ruhig. Klar hörte man immer mal wieder vom Virus aus China. Zu dieser Zeit hat das aber noch niemand so richtig ernst genommen. Schließlich hört man jeden Tag irgendetwas in der Richtung in den Nachrichten. Das Leben war also völlig normal.

Wir waren mit Authentic Wedding wieder mal auf Hochzeitsmesse. Ich fotografierte ein paar freie TfP Fotoshootings für Objektiv Tests und Portfolio Fotos.

Highlight war Ende Februar noch die Reise nach Malta. Ein paar Fotos habe ich oben auch schon gezeigt, aber es war unglaublich. Die Insel bietet wirklich sehr viele tolle Ecken und schöne Landschaften. Von dort aus hatten wir dann das erste mal vom Klopapier Mangel in Deutschland erfahren und haben nur den Kopf geschüttelt. Aus der Ferne konnte man das einfach nicht glauben, doch dann ging es wieder nach Hause.

Gnejna Bay Malta

Als Fotograf durch die Corona Krise

Die Pandemie hat dieses Jahr ziemlich durcheinander geworfen. Daher möchte ich ein paar Gedanken dazu festhalten, die mein Jahr in dieser Hinsicht geprägt haben.

Wie habe ich die Krise dieses Jahr erlebt und was konnte man lernen?

Verlagerung ins Homeoffice: Dinge Abarbeiten

Kontaktverbote, Lockdown und Quarantäne. Eines haben alle drei gemeinsam: Man sitzt sehr viel zuhause. Auch sonst sitzt man in der Fotografie sehr viel zuhause am Rechner und arbeitet Dinge ab. Es klingt blöd, aber bei mir hat sich also nicht einmal so viel geändert in dieser Hinsicht. Ich hatte noch viel altes Material herumliegen und sonstigen Kram, den man eigentlich immer aufgeschoben hat.

So habe ich z.B. auch meine eigene Markus Thoma Portfolio Website komplett überarbeitet und erneuert. Bilder von Fotoshootings abgearbeitet. Viel Bürokram erledigt und so weiter. Ich wollte die Zeit immer bestmöglich nutzen, um dann bei Lockerungen direkt weiter draußen fotografieren zu können.

Dazu kamen dann noch sehr viele Telefonate mit Kunden, die mich eigentlich für ihre Hochzeit dieses Jahr gebucht hatten. Erst einmal gab es also eine Menge im Büro zu tun.

Auch auf dem Blog hat sich einiges getan und ich habe die Zeit für neue Beiträge gemacht. Unterm Strich habe ich 33 neue Beiträge veröffentlicht. Das klingt erst einmal nicht viel – aber du kennst die Beiträge ja. Es artet gerne mal aus und wird sehr umfangreich.

Corona Pause im Sommer

Nachdem die erste Welle vom Frühjahr abflachte, ging das Leben weiter. Doch viele Kunden hatten ihre Termine sowieso schon in 2021 verlegt. Dennoch blieben ein paar Hochzeitstermine übrig, die man irgendwie auch mit noch mehr Wertschätzung als sonst in Angriff nahm. Es tat einfach gut, wieder seinem ursprünglichen Job nachzugehen.

Und auch sonst habe ich wieder viel Material sammeln können. Ein paar Fotos für Business Kunden, ein paar Porträt Fotoshootings. Aber auch Website Projekte ergaben sich wieder, die ich für Kunden umsetzte.

Es fühlte sich an, als würde alles wieder bergauf gehen. Dennoch verlegten wir unseren Urlaub im Sommer einfach kurzerhand nach Hamburg. Regelungen an den Grenzen änderten sich dennoch immer mal wieder sehr schnell.

Auch sonst habe ich mich auch im Internet sehr viel mit Deutschland beschäftigt und was es zu bieten hat. In der Heimat kannte man sich ja schon relativ gut aus, hat aber trotzdem noch ein paar Flecken entdeckt. Und auch sonst bietet Deutschland sehr viel, was man zunächst gar nicht auf dem Schirm hat.

Positive Dinge an Corona?

Natürlich ist eine weltweite Virus Pandemie erst einmal nichts gutes. Und jeder ist froh, wenn es irgendwann mal wieder vorbei ist. Dennoch gab es ein paar Dinge, die sich vielleicht positiv auf die Zukunft auswirken werden. Sowohl persönlich, als auch in Deutschland insgesamt.

Zunächst war man durch Corona gezwungen, Kontakte reduzieren. Und dabei hat man auch im digital angestaubten Deutschland gemerkt: Es hat trotzdem alles relativ gut funktioniert. Online Studium, Homeoffice, Videokonferenzen – es geht eigentlich sehr viel auch auf Distanz. Klar ist vieles in Person trotzdem besser und vielleicht effektiver, ich könnte mir aber vorstellen, dass einige Dinge wie Homeoffice in Zukunft stärker beibehalten werden. Am Ende spart man auch wieder Energie und Ressourcen, müsste man nicht für jeden Zettel selbst aufs Amt bringen. Vielleicht ist all das auch ein Anlass, in Zukunft wenigstens zu versuchen, die Ziele vom Digitalausbau einzuhalten und eine bessere Infrastruktur zu schaffen.

Der nächste Punkt ist das Thema Dankbarkeit. Oft ist man nicht bewusst, wie gut es einem geht. Solange, bis man etwas nicht mehr hat. Sobald man eben nicht mehr völlig frei entscheiden kann, da das Allgemeinwohl eben Priorität hat. So war ich z.B. froh, welche Reisen ich bis hierher schon machen konnte. Was man alles erlebt hat und wie gut man bisher eigentlich leben konnte. Gerade im Lockdown hatte man sehr viel Zeit, darüber mal nachzudenken. Ich hoffe, dass uns diese Wertschätzung auch nach Corona noch lange bewusst sein wird.

Blog Jubiläum

Im August 2015 erschien der erste Blog Beitrag. Damit ist dieser Blog nun über 5 Jahre alt. Die Stunden, die über die Jahre hier hängen geblieben sind, will ich gar nicht zählen. Ja, es waren sehr sehr viele. Aber am Ende macht es eben einfach Spaß. Nichtzuletzt natürlich auch wegen all dem Feedback und Kommentaren, die mich über den Blog immer wieder erreichen.

Nicht nur deshalb habe ich nun auch das Website Design einmal grundlegend erneuert. Das stand eigentlich schon länger auf meiner Liste. In erster Linie, um alles noch etwas schneller zu machen. Aber auch das Design wurde hier und da etwas genauer definiert. Daher bin ich nun froh, das zum 5-jährigen Jubiläum auch geschafft zu haben. Gerade dieses Jahr habe ich durch die Zeit zuhause umso mehr hier reingesteckt.

In diesem Sinne will ich mich auch bei dir recht herzlich für’s Lesen und Folgen bedanken! Vielleicht kommt da bald noch „Hinter-den-Kulissen“-Beitrag, in dem ich nebenher zeige, mit welchen Aufgaben man sich beim Bloggen so beschäftigt.

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Ausblick 2021

Für 2021 steht nun ein Jahr voller Hochzeiten an – sofern es denn Corona zulässt. Von Grund auf sollte man hier aber mal optimistisch herangehen. Nicht nur, dass viele Termine aus diesem Jahr verschoben wurden. Auch viele neue Anfragen gingen für das nächste Jahr ein und ich freue mich darauf, hier hoffentlich wieder voll durchzustarten.

Neben den üblichen Tätigkeiten und Fotoshootings habe ich auch auf dem Blog neues geplant. Und zwar soll ein neuer Guide herauskommen, an dem ich schon eine Weile arbeite. Es wird so etwas wie eine Fortsetzung der Available Light Fibel – aber doch völlig anders und nach neuem Konzept. Ich hoffe ich schaffe es bis März – ich werde es dann auf jeden Fall im Newsletter ankündigen.

Fazit: 2020

Das Jahr 2020 wird auf jeden Fall in Erinnerung bleiben. Sowohl negativ mit Erinnerungen an Corona, Pandemie und Lockdown. Aber auch positiv, da das Leben am Ende dennoch weitergegangen ist. Und es uns in Deutschland doch noch relativ gut erging (bzw. mal sehen wie die Geschichte nun weitergeht).

Trotz eingeschränkter Reise- und Bewegungsfreiheit, sowie Kontaktbeschränkungen war es Zeitweise dann doch möglich, viele Eindrücke von Porträts, Hochzeiten und Reisen zu sammeln. Teilweise auch mehr von der eigenen Heimat, teilweise auch von etwas weiter weg. Wenn ich hier nun durch mein Jahr scrolle, sieht das doch auch nichtmal so übel aus.

In dieser Hinsicht wünsche ich dir schon einmal ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2021 – das uns hoffentlich wieder etwas aufatmen lässt.

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Markus Thoma

Markus Thoma

Ich bin Markus und schreibe aus meiner Erfahrung als Berufsfotograf über die kreative Art der Fotografie. Am liebsten fotografiere ich draußen Porträts - bei natürlichem Licht. Denn weniger ist meistens mehr. Hin und wieder bin ich auch gerne mal auf Reisen. Wenn ich gerade nicht fotografiere, findet ihr mich auf Metalcore Konzerten, in der Natur oder am Buffet. Schau doch auch mal auf meinen Social Media Kanälen vorbei:

2 Gedanken zu „Rückblick 2020 – Von Pandemie, Reisen, Porträts und Foto Highlights“

  1. Ich bedanke mich zum Ende des Jahres ganz herzlich für deine Arbeit und deine ausgesprochen sehr guten Beiträge! Bisher war ich etwas schreibefaul, was ich aber demnächst ändern möchte, da ich schon seit Jahren Deinen Blog sehr schätze und jede Woche reinschaue. Ich habe durch deine Beiträge viel gelernt, Praxis sowie Technisch, und und wurde super viel inspiriert. Dafür bin ich dir sehr Dankbar :) Ich liebe Deinen Blog, deine Arbeit und deine Bilder nach wie vor und lege diesen jeden ans Herz. Ich wünsche dir alles Gute für das Jahr 2021, dass all deine Vorhaben in Erfüllung gehen und neue positive Erkenntnisse hinzu kommen. Liebe Grüße, Mari

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