Shooting: Janina

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Im heutigen Beitrag nehme ich dich mit zu meinem letzten Shooting: Zusammen mit Dominik habe ich Janina fotografiert. Nachdem wir eine wundervolle Location in der Natur ausgemacht haben, wollten wir dort unbedingt fotografieren gehen. Es handelt sich beim Wellertal um ein Tal, durch das ein kleiner Fluss fließt.

Die Eger im Wellertal

Wie man auf den Fotos sehen kann gibt es also verschiedene Kulissen und Elemente: Steine und Felsen, verschiedene Pflanzen und Wasser. Die Temperaturen waren leider nicht mehr so, dass man viel im Wasser machen konnte. Aber auch so hat die Location Potential.

Es macht einfach Spaß vor Ort so viele verschiedene Strukturen vorzufinden, mit denen man im Foto spielen kann.

Nachdem Janina verschiedene Outfits dabei hatte und wir die passenden ausgewählt haben, konnte es losgehen.

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Mit welcher Fotografie Ausrüstung habe ich fotografiert?

Da ich mir erst letztens ein Sigma Art 50mm zugelegt habe, haben mich bereits Leute gefragt, ob ich es hier verwendet habe. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich es aber noch nicht (es kam erst am nächsten Tag an). Tatsächlich habe ich einmal wieder mit meinem analogen Helios 44-2 Objektiv fotografiert.

Das Helios ist klar an seinem charakteristischen Swirley Bokeh zu erkennen.

Was soll ich sagen. Manchmal frage ich mich, wieso ich mir das Sigma Art Objektiv eigentlich gekauft habe. Ich liebe die Helios Linse einfach. Auch wenn ich zugeben muss, dass man teilweise einfach etwas Zeit braucht, um zu fokussieren. Das verwirrt neue Models wohl anfangs etwas. Ich musste schon einige male kurz erklären, wieso das jetzt so lange dauert. Kommunizieren ist also wichtig. Wird dann aber den Auslöser betätigt, sieht man, dass es sich gelohnt hat.

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Für einen schnellen Autofokus und für Jobs, wo es wirklich auf einwandfreie Qualität ankommt ist es wohl besser, ein modernes Objektiv in der Hinterhand zu haben. Bei einem freien Tfp Shooting wie diesem war das aber nicht nötig.

Verwendet wurde das alte Objektiv auch dieses mal wieder an meiner Canon EOS 5D MkIII. Seit langem habe ich auch einmal wieder ein Reflektor verwendet. In den Shootings vorher habe ich wirklich immer nur die Kamera dabeigehabt, wie ich es auch in meinem kostenlosen Porträt Ebook beschreibe.

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Es hat den Fotos dieses mal aber wirklich gut getan, einmal wieder einen Reflektor verwendet zu haben. Es kam mir so vor, als ob der dunkle Wald um das Tal herum das Licht einfach absorbiert hat. Wer noch keinen Reflektor hat: In der sonst so hochpreisigen Fotografie Welt ist ein einfacher Reflektor preislich eigentlich ein Witz und bringt doch so viel. Natürlich gibt es auch hier preisintensivere Modelle, ich selbst benutze einen günstigen faltbaren 5 in 1 Reflektor für 20€*. Er hält bereits seit über 4 Jahren.

Das war’s auch schon an Equipment.

Herausforderungen beim fotografieren vor Ort

Neben dem Umgang mit einem neuen Model (man muss erst einmal irgendwie miteinander warm werden) galt es vor allem, dieses geschickt in der Umgebung zu positionieren. Es gibt oft Locations, da findet man Positionen wo auf Anhieb das Gesicht perfekt ausgeleuchtet ist. Z.b. weil irgendwo das Licht auf natürliche Weise reflektiert wird.

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Wie bereits geschrieben war das nicht der Fall und Dominik musste mit dem Reflektor nachhelfen. Ein wirklich positiver Nebeneffekt, den ich in letzter Zeit oft vermisst habe, ist, dass die Augen durch den Reflektor wirklich anfangen zu leuchten.

Wo ich auch in letzter Zeit auch verstärkt drauf achte, ist der Winkel der Kamera. Es kann der ganzen Location schnell einmal ihre Tiefe rauben, wenn man einfach auf Augenhöhe gerade aus fotografiert. Wie auch bei meinen 5 besten Fotografie Tipps beschrieben, bringe ich immer irgendeinen Winkel mit ins Bild. Perspektive ist neben der Tiefenschärfe eine gute Möglichkeit, etwas von der 3 Dimensionalität zu erhalten.

Was hat sich in der Nachbearbeitung getan?

Wie ihr wisst, bin ich ein Fan einer Nachbearbeitung, die etwas in die analoge Richtung geht. Nicht zuletzt unterstütze ich das ganze schon beim Fotografieren mit dem Einsatz einer analogen Linse. So geht das ganze von Anfang an in die gewünschte Richtung.

Da es ein Tfp Shooting war, habe ich nicht alle Fotos im selben Stil bearbeitet. Ich nutze solche Gelegenheiten immer, für mich selbst zu experimentieren und auch in neue Richtungen zu gehen. Ansonsten macht man ja wirklich oft das gleiche.

Also habe ich auch erst einmal Presets bei Seite gelassen und von Grund auf etwas eigenes gebastelt. Im weiteren Verlauf habe ich mich bei anderen Fotos aber dann noch auf ein Kodak Gold Preset gestützt.

Neben dem Anpassen und Spielen mit Farben in Lightroom habe ich dann auch in Photoshop weitergearbeitet. Wie üblich eben eine leichte Hautretusche, störende Haare entfernt, Frisur gerichtet und andere Kleinigkeiten. Mir ist es aber wichtig, das ganze nie zu übertreiben. Ich bin einfach kein Fan von Plastik Haut.

Stattdessen gebe ich mir umso mehr Mühe, die Hauttöne ansehnlich zu halten. Bei diesen beiden Stilen geht es in verschiedene Richtungen. Beim Kodak Gold Look oben sieht die Haut natürlich immer sehr natürlich und voll aus. In meinem eigenen Look unten habe ich sie ein bisschen entsättigt, aber trotzdem darauf geschaut, dass sie nicht ungesund aussieht.

Weitere Vorher-Nachher Ansichten

Nun noch ein Making Of Foto, wie Profis mit dem Reflektor arbeiten:

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Oder zumindest so ähnlich. Nun bist du dran. Um meine Themen für den Blog besser abschätzen zu können, brauche ich immer Feedback.

Schreib mir eine Nachricht oder in den Kommentaren, was du gerne wissen würdest und ob bzw. was dich bei solchen Einblicken in Shootings interessiert. 

Markus Thoma

Ich bin Markus und schreibe aus meiner Erfahrung als Berufsfotograf über die kreative Art der Fotografie. Am liebsten fotografiere ich draußen Porträts - bei natürlichem Licht. Denn weniger ist meistens mehr. Hin und wieder bin ich auch gerne mal auf Reisen. Wenn ich gerade nicht fotografiere, findet ihr mich auf Metalcore Konzerten, in der Natur oder am Buffet. Schau doch auch mal auf meinen Social Media Kanälen vorbei:

5 Gedanken zu „Shooting: Janina“

  1. Hallo Markus,
    vielen Dank für deine tollen Artikel!
    Bin schwer begeistert von deinen Bildern!!! Sehr intim, leidenschaftlich und natürlich, super! Die Farblooks find ich auch spitze!
    Liebe Grüße aus Australien (und bald zurück in da Heimat Bayern)

    Antworten
  2. Hallo Markus,

    Du machst das schon richtig. Zu viel in einem Artikel ist auch nich wirklich lesbar. Und ich denke, Du bist mit Deinen Ideen auf dem richtigen Weg!

    Viele Grüße und ich freue mich auf die nächsten Beiträge.
    Marcus

    Antworten
  3. Hallo Markus,

    ich lese Deine Beiträge gern und sehe mir auch Deine Bilder sehr gern an. Sie treffen genau auch meinen liebsten Look bei Fotos. Ich habe auch noch einige alte Linsen auf sehr alten Prakticas, bin aber noch nicht dazu gekommen einen passenden Adapter für Nikon FX zu finden.

    Du wolltest Feedback? Schön, dass Du auch genauer über die Shootings sprichst. Vielleicht kannst Du zukünftig einfach ins Detail gehen. Welche Winkel der Kamera, wie Du genau den Reflektor einsetzt und Details in der Post (Farbgestaltung, angleichen von Lichtern und Schatten, einfache Hautglättung, …) Und auch vielleicht ein wenig über die Kommunikation mit dem Model beim Shooting.

    Danke für deinen Blog! Viele Grüße
    Marcus

    Antworten
    • Hallo Marcus,

      danke für deinen Kommentar! Schön, dass ich deinen Geschmack getroffen habe!

      Mich hat soeben eine Nachricht erreicht, mit ähnlichen Anregungen – und zwar dass ich mehr ins Detail gehen sollte. Das ist wichtig für mich, weil ich manchmal nicht genau weiß, was eigentlich genau interessiert. Deshalb frage ich. Ich habe es bei den Shooting Beiträgen bisher immer zusammenfassend aufbereitet, um es auch im Rahmen des Artikels halten zu können.

      Sonst suche ich mir für meine Artikel oft einen einzelnen Teilbereich heraus (z.B. wie man eine Person im Ort positioniert) und gehe dann genau darauf ein. In einem Artikel über ein komplettes Shooting kann es oft etwas zu viel werden und untergehen, weshalb ich in diesem Artikel auch viele Links mit weiterführenden Informationen eingebaut habe. Alles wird aktuell leider noch nicht abgedeckt.

      Aufgrund dessen, dass oft einfach mehr Details gewünscht werden, spiele ich gerade mit dem Gedanken auch einmal in Richtung Bewegtbild zu gehen. In einem Video könnte man das ganze etwas detaillierter erklären. Danke für das Feedback!

      Gruß,
      Markus

      Antworten

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