Vorgestellt: Ana Lora Photoart

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Als ich vor einigen Monaten auf die Fotos von Sandra gestoßen bin, ist bei mir sofort ihr märchenhafter Bildstil hängen geblieben. Auch wenn einige Fotos eine spontane Anmutung haben, besitzen die meisten eine makellose Wirkung auf mich. Das Foto, das vom Shooting letztendlich ausgewählt wird, macht oft einen vollendeten Eindruck.

Ihre Arbeiten haben immer einen sehr fantasieartigen Effekt. Dieser wird neben den zauberhaften Farblooks wohl vor allem durch die meist originell verwendeten Locations, Requisiten und Bildideen erzielt. Zusammen mit vielen anderen Faktoren entstehen Fotos, die man sich gerne länger als eine Sekunde ansieht.

1. Wie bist du zur Fotografie gekommen?
In meiner Zeit der Fachhochschule für Grafik & Design merkte ich, dass ich sehr viel Interesse an Fotografie habe. Meine Eltern hatten unter anderem eine analoge Pentax Zuhause, die sie mir zum üben gaben. Ich fing an mit Blümchen im Garten meiner Mum, bis hin zu Momentaufnahmen auf Geburtstagen. Mit meiner ersten digitalen Kamera fotografierte ich mehrfach Konzerte, bis ich durch ein befreundetes Model die Portraitfotografie für mich entdeckte.

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2. Wie findest du neue Inspiration und Motivation? Was treibt dich an?
Ich lasse mich von Natur, Musik & anderen Menschen total gerne inspirieren. Vor allem bei Projekten mit befreundeten Models, Fotografen & Visagisten experimentiere ich sehr gerne!

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3. Was ist dir direkt beim Fotografieren wichtig?
Mir ist wichtig, dass alle sich wohlfühlen und vor allem Spaß bei der Sache haben. Unter Zeitdruck arbeite ich nicht sehr gerne und schlage nach einem erfolgreichen Shooting lieber einen weiteren Termin vor. Zudem versuche ich mich sehr auf das Licht/die Sonne zu konzentrieren, da ich die meisten Zeit Outdoor in der Natur fotografiere.

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4. Welche Vorlieben hast du beim Thema Licht und warum?
Ich fotografiere am liebsten bei Available Light: bei Sonne lassen sich interessante Texturen/Muster zaubern, bei Regen/Nebel eine tolle Atmosphäre schaffen – vieles hat seinen Reiz. Ein Reflektor ist natürlich auch immer dabei! Seit neustem habe ich die Möglichkeit in einem Studio zu fotografieren, was mir auch sehr viel Spaß macht, da egal bei welchen Wetterverhältnissen man das Licht nach seinen Vorlieben einstellen kann. Ich denke jedoch, dass Outdoor mein Favorit bleiben wird!

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5. Worauf legst du bei der Post Produktion wert? Welchen Anspruch hast du an die Nachbearbeitung?
Bei der Post Production lege ich sehr viel Wert auf Farben bzw. Farbkombinationen, und dass die Prioritäten der Bildelemente richtig gesetzt sind. Natürlich versuche ich das Foto so gut wie es geht in der Kamera bereits einzufangen, es sei denn, es wird ein Composing. Für mich muss das Foto am Ende einfach stimmig aussehen :)

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6. Wo fotografierst du am liebsten und warum?
Ich fotografiere am liebsten Outdoor in der Natur, da es mich am meisten inspiriert und ich ein Naturliebhaber bin – bzw. auf dem Land aufgewachsen bin.

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7. Hast du neben dem Fotografieren noch andere Hobbies?
Ich zeichne & bastele unter anderem sehr gerne. Einige Haarteile konnte ich schon für Fotoshootings anfertigen, u.a. auch eine Blumenwand. Ansonsten bin ich viel mit tanzen & schwimmen beschäftigt.

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8. Hast du ein Lieblingsbild aus deinen eigenen Arbeiten? Was findest du daran besonders spannend?
Ja, eins darunter ist das Foto mit Michelle Ramone aus Anfang 2015. Eigentlich war ein Tag auf dem Feldberg geplant, jedoch musste wir es wegen Sturmwarnung absagen. Somit kam sie mit frisch gefärbten Haaren bei mir zuhause vorbei und wir wollten einfach schauen, was uns spontan einfällt. Nachdem wir erstmal Kaffee und eine halbe Packung Schokolade gegessen haben, gingen wir auf die Dachterasse und wollte bei dem stürmischen Wetter ein paar Close Ups versuchen. Nach vielen Lachflashs und Versuchen haben wir eins meiner Lieblingsfotos schießen können :)

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9. Was zeichnet deine Fotos besonders aus?
Ich denke dass meine Fotos in den Farben sehr stimmig wirken, die Details auffallen und der Betrachter (hoffentlich) länger als 1 Sekunde das Foto betrachtet.

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10. Hast du Einflüsse, die dich geprägt haben?
Eine damalige Freundin (und Model) hat mich sehr geprägt, zudem kommen Freunde und natürlich befreundete Fotografen und Models. Unter anderem konnte ich an mehreren Meetups teilnehmen, die zu meiner Entwicklung sehr beigetragen haben. Besonders mag ich die Arbeiten von Emily Soto, Alessio Albi, Sturmideenkind Sina Domke & Ines Rehberger …

11. In welchem Bereich willst du demnächst noch mehr lernen?
Ich möchte mich allgemein mit der analogen Fotografie noch mehr beschäftigen. Durch einen befreundeten Fotografen hatte ich die Möglichkeit auf Nassplatten zu belichten, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Inzwischen haben sich 7 analoge Kameras angesammelt, mit denen ich viel mehr experimentieren mag :) des weiteren will ich in Sachen Lichtsetzung vieles ausprobieren.

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12. Rückblickend auf deine fotografische Zeit: Würdest du im Nachhinein etwas anders machen? Welcher Schritt hat dich und deine Fotografie am weitesten voran gebracht?
Nein, nicht unbedingt. Natürlich hätte ich viel mehr und viel schneller gewisse Dinge lernen können, aber dazu habe ich noch andere Hobbies, einen Job, Freunde usw. :-) die verschiedenen Meetups haben mich definitiv am weitesten voran gebracht.

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Steckbrief:

Name: Sandra (Ana Lora Photoart)
Ort: Frankfurt
Alter: 28
Fotografiert seit: 2012 (Portraits)

Um mehr Fotos von Sandra zu sehen, schaut mal bei ihr im Internet vorbei:
Instagram
Website

Markus Thoma

Ich bin Markus und schreibe aus meiner Erfahrung als Berufsfotograf über die kreative Art der Fotografie. Am liebsten fotografiere ich draußen Porträts - bei natürlichem Licht. Denn weniger ist meistens mehr. Hin und wieder bin ich auch gerne mal auf Reisen. Wenn ich gerade nicht fotografiere, findet ihr mich auf Metalcore Konzerten, in der Natur oder am Buffet. Schau doch auch mal auf meinen Social Media Kanälen vorbei:

2 Gedanken zu „Vorgestellt: Ana Lora Photoart“

  1. Wieder einmal ein spannendes Interview und dazu passend ausgewählte Aufnahmen werden uns hier präsentiert.

    Die Fotos von Ana Lora Photoart (Sandra) können sich allesamt sehen lassen und Dein Eindruck vom märchenhaften Bildstil ist absolut zutreffend. Jede einzelen hier gezeigte Aufnahme ist einfach nur fantastisch.

    Trotzdem muss ich ein wenig schmunzeln, da mein absoluter Favorit ganz klar die Schwarzweiß-Aufnahme ist. Die Pose des Models, Ihr passendes Outfit, die Textur und vorallem natürlich die Schwarzweiß-Umsetzung machen dieses Bild zu was besonderen, was mich mich absolut anspricht.

    Witzig, dass mir gerade die Monochrome-Aufnahme gefällt, da Sandra im Interview mehmals erwähnt, dass Ihr die Harmonie der Farben so wichtig sind. Naja, da ich aber persönlich der Schwarzweiß-Fotografie absolut verfallen bin, lässt sich dieses ja auch leicht erklären. Geschmäcker sind nun mal unterschiedlich, alle gezeigten Aufnahmen sind spitze, ABER die Schwarzweiß-Aufnahme …

    Gruß,
    Andreas

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