Vorgestellt: Jan Stricker

Am in veröffentlicht.
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Heute will ich euch jemanden vorstellen, den ich persönlich schon sehr lange kenne. Jan’s Weg hat sich damals mit meinem gekreuzt, als wir beide in verschiedenen Bandprojekten involviert waren. Nach einiger Zeit starteten wir auch schnell unser eigenes, doch recht kreatives Bandprojekt. Zu dieser Zeit fotografierten wir beide auch schon etwas. Als Jan damals zusammen mit mir einige seiner ersten Testbilder mit seiner EOS 500D machte, war ich begeistert und wollte unbedingt auch fotografieren.

Seit diesem Zeitpunkt (Winter 2010) sind wir bis heute immer wieder zusammen unterwegs gewesen. Wir haben uns vor allem am Anfang immer gegenseitig etwas vorangetrieben. Dabei haben wir uns sogut wie nie großartig Tutorials im Netz angesehen, sondern immer selbst aktiv ausprobiert.

2011 trennten sich nach dem Abitur unsere Wege zeitweise, da er zum Studieren nach Breda (Niederlande) gezogen ist. In großen Bereichen gab es auch hier Überschneidungen, was die Studieninhalte angeht. In den Ferien trafen wir uns dann nach wie vor, um wieder fotografieren zu gehen.

Fotografisch ist Jan aber immer noch der alte: Er liebt die Einfachheit. In seiner Umgebung schaut er sich ständig mit wachsamen Augen um. Seine Bilder sind meistens mit konkreten Erinnerungen verbunden. Oft sind es spontane Momente, die sich kein zweites mal einfangen lassen. Viele seiner Bilder in dieser Richtung stammen auch aus seiner Tätigkeit als Konzertfotograf.

Kommen wir jetzt aber zum Interview:

Wie bist du zur Fotografie gekommen ?
Ein Familienmitglied war früher Hobbyfilmer und Fotograf, deshalb hatten wir eine Menge Kram im Keller liegen. Die Technik hat mich immer fasziniert. Als ich 2006 eine alte Digicam von meinem Bruder geschenkt bekam, gab’s kein Halten mehr.

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In welchem Bereich bist du hauptsächlich tätig und was reizt dich daran besonders?
Corporate Portraits und Dokumentation.
Corporate ist ein wahnsinnig spannendes Feld wie ich finde, da man einen tiefen Einblick in die Menschen und ihre Arbeit bekommt und sich aus fast jeder Situation überraschende Bilder gewinnen lassen. Mein spannendster Auftrag war bisher auf einer Mülldeponie. Man ahnt kaum, was für eine bizarre Szenerie sich dort verbirgt.

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Wie findest du neue Inspiration und Motivation ? Was treibt dich an ?
Ein wachsames Auge ist das wichtigste. Was mich am meisten antreibt ist, dass ich oft denke, dass mir genau das im entscheidenden Moment fehlt. Wenn ich mir andere Fotografen anschaue, dann denke ich mir immer: Wieso seh‘ ich sowas nicht? Und dann versuche ich eben beim nächsten mal genauer hinzuschauen.

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Was ist dir direkt beim Fotografieren wichtig?
Genau das Bild zu machen, was kein anderer machen hätte können. Klappt nicht immer, aber es sollte schon so ein bis zwei Aufnahmen geben, auf die man Stolz sein kann.

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Worauf legst du bei der Post Produktion wert ? Welchen Anspruch hast du an die Nachbearbeitung?
Wenige Klicks, große Wirkung. Alles sollte relativ zügig gehen. Wenn ich die Dateien nicht mal mehr in Photoshop öffnen muss, sondern bei der Vorstufe bleiben kann bin ich zufrieden.

Wo fotografierst du am liebsten und warum?
Dort wo ich ungestört bin. Wenn ich einfach Beobachter sein kann, fühle ich mich am wohlsten. Das kann an den unterschiedlichsten Orten sein, aber am besten in einer nicht gestellten Umgebung.

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Hast du neben dem Fotografieren noch andere Hobbies?
Ich bin nebenher DJ. Hier lässt sich auf jeden Fall das selbe Phänomen bei mir feststellen wie bei der Fotografie: Wieso sind die anderen so perfekt?

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Hast du ein Lieblingsbild aus deinen eigenen Arbeiten? Was findest du daran besonders spannend?
Ich habe zwischen 2012 und 2015 für eine Online Community rund um elektronische Musik, House-Cult.nl, auf Veranstaltungen fotografiert. Zu der Zeit hatte ich die Möglichkeit zu experimentieren, da mein Chef alles nur keine 08/15 Partyfotos haben wollte. An einem Abend waren wir zusammen in einem winzigen Club in Rotterdam wo der Detroiter DJ Jay Daniel hinter den Turntables stand. Dieser Kerl war so aufgeregt und zappelig, dass es unglaublich schwer war von ihm überhaupt ein ordentliches Bild zu machen. Vor der Show hat er sogar Räucherstäbchen angezündet und unter die Plattenspieler gelegt. Hier sind meine Lieblingbilder entstanden. Ein ranziger Club. Ein groovender DJ. Sachen die House zu dem machen was es ist.

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Hast du Einflüsse, die dich geprägt haben?
Um ein paar konkrete Namen zu nennen: Matthias Haslauer, das Kollektiv Labadie/VanTour und Peter de Krom. Die scheinbare Banalität der Fotoserien und die einzigartige Umsetzung lassen mich jedes mal wieder staunen.

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Rückblickend auf deine fotografische Zeit: Würdest du im Nachhinein etwas anders machen?
Weniger mit Equipment angeben/mich weniger über das Equipment anderer ärgern.

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Steckbrief:
Name: Jan Stricker
Ort: Hamburg
Alter: 24
Fotografiert seit: 2008

Wenn ihr mehr Arbeiten von Jan sehen wollt, dann besucht ihn doch im Internet:

Profil Links:
Instagram Website

In dieser Kategorie werde ich jetzt immer wieder spannende Fotografen, aber evtl. auch andere interessante Menschen in diesem Bereich vorstellen. Daher bin ich nun immer wieder auf der Suche nach entsprechenden Personen. Wenn ihr vorgestellt werden wollt, schreibt mir eine kurze unverbindliche Nachricht. Ich kann jedoch nicht jeden unterbringen, deshalb bitte nicht böse sein, falls es (noch) nicht hinhauen sollte. Danke und bis bald!

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Markus Thoma

Markus Thoma

Ich bin Markus und schreibe aus meiner Erfahrung als Berufsfotograf über die kreative Art der Fotografie. Am liebsten fotografiere ich draußen Porträts - bei natürlichem Licht. Denn weniger ist meistens mehr. Hin und wieder bin ich auch gerne mal auf Reisen. Wenn ich gerade nicht fotografiere, findet ihr mich auf Metalcore Konzerten, in der Natur oder am Buffet. Schau doch auch mal auf meinen Social Media Kanälen vorbei:

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