Vorgestellt: Maria Schäfer

Am in veröffentlicht.
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Du liebst Natürlichkeit in Fotos? Du bist kein großer Fan von allzu umfangreichen Beautyretuschen? Dann bist du wohl ähnlicher Meinung wie ich. Als ich die Fotos von Maria Schäfer entdeckt habe, habe ich genau diese Aspekte wiedergefunden.

Die authentischen Available Light Aufnahmen werden lediglich durch einen dazu passenden Farblook verfeinert. Die übrige Retusche ist sehr zurückhaltend. Die Fotos erhalten auf diese Weise einen Charakter, wie ich sie auch selbst liebe: Analog angehaucht, aber trotzdem mit dem gewissen Extra.

Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Ich hab als Kind und Jugendliche unglaublich gern gezeichnet und je älter ich wurde, desto realistischer sollte das Ergebnis sein. Leider bin ich regelmässig an Nasen gescheitert, was mich ziemlich frustriert hat. Irgendwann drückte mir meine damals beste Freundin ihre analoge Spiegelreflexkamera in die Hand ( Praktica MTL 5) und ab da war es um mich geschehen. Seitdem hab ich immer irgendeine Kamera besessen und geknipst. Mit der Peoplefotografie beschäftige ich mich seit 3 Jahren und kann mir auch nicht vorstellen, dass ich je das Interesse daran verlieren werde.

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In welchem Bereich bist du hauptsächlich tätig und was reizt dich daran besonders?
Ich fotografiere unglaublich gerne Menschen, was eigentlich eher seltsam ist, da ich Menschen im allgemeinen eher schwierig finde und viel und oft (und gerne) alleine bin. Menschen kennen zu lernen fiel mir schon immer recht schwer aber durch die Fotografie fällt es mir nach und nach immer leichter.

Mich reizt daran, dass jeder Mensch anders ist.. und jeder Mensch unterschiedlich auf mich und meine Kamera reagiert. Da ich bisher oft mit Menschen gearbeitet habe, die noch nie vor einer Kamera standen, war es sehr spannend zu sehen, wie sich so ein “Neuling” im Laufe der Zeit entwickelt. Manche öffnen sich sehr schnell und ich bin dann oft sehr überrascht, was für unglaublich gefühlvolle Bilder beim ersten Shooting entstehen können und manche brauchen 2-3 Shootings, bis das gegenseitige Vertrauen da ist.

Gefühle sind mir sehr wichtig.. und wenn ein Bild diese zum Betrachter transportieren kann, dann hab ich alles richtig gemacht.

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Wie findest du neue Inspiration und Motivation? Was treibt dich an?
Ich bin ein “Fotos angucken Junkie”. Manchmal verbringe ich Stunden damit, mich auf Facebook, Flickr oder Webseiten, durch das Portfolio anderer Fotografen zu wühlen. Das ist für mich unglaubliche Inspiration. Musik und die eigenen Empfindungen spielen auch eine wichtige Rolle. Am kreativsten werde ich seltsamerweise, wenn es mir so richtig schlecht geht.

Was mich antreibt, weiss ich gar nicht so genau.. ich weiss nur, wenn ich eine Weile (warum auch immer) nicht fotografieren konnte, dann ist das wie ein Entzug.. und mir fehlt es ganz furchtbar.

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Was ist dir direkt beim Fotografieren wichtig?
Für mich und meine Art zu arbeiten ist es recht wichtig, dass es menschlich mit der Person vor der Kamera passt. Ich bin ein sehr gefühlsbetonter Mensch und ich versuche eine zu 100% ehrliche Person zu sein. Ist man da nicht auf einer Wellenlänge, kann das nicht funktionieren. Konzepte hab ich (bei tfp-Shootings) eher selten, diese engen mich nur ein. Los gehen und gucken, was dabei rum kommt und immer aus dem Bauch und mit dem Herz.

Fokus versemmelt aber emotional wie Sau? Zeig ich trotzdem.

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Welche Vorlieben hast du beim Thema Licht und warum?
Available Light! Schon immer und mit immer mehr Liebe. Deshalb auch meistens und am liebsten draussen in der Natur unterwegs. Street liegt mir eher weniger..

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Worauf legst du bei der Post Produktion wert? Welchen Anspruch hast du an die Nachbearbeitung?
Mir ist wichtig, dass die abgebildete Person sich als solche auch erkennt. Aufwendige Beautyretusche, “glattbügeln”, dazu- oder wegmogeln wird man bei mir eher nicht finden.

Hast du neben dem Fotografieren noch andere Hobbies?
Wie gern ich bei dieser Frage immer antworten würde, dass ich toooootal gern Sport mache… aber.. nunja. Ich gucke halt gern Serien. ;)

Hast du ein Lieblingsbild aus deinen eigenen Arbeiten? Was findest du daran besonders spannend?
Mein Alltime-Favorite ist ein Bild, was während meines allerersten Shootings mit einer völlig fremden Person entstanden ist. Alina stand das erste Mal vor der Kamera und dieses war das letzte Bild, was wir an dem Tag (vor fast genau 3 Jahren) gemacht haben. Es war eine sehr spontane Idee, die ich hatte und eher ein “Versuch”.. das dieser dann so glückt, war für mich ein perfekter Moment.

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Was zeichnet deine Fotos besonders aus? Was unterscheidet dich von anderen Fotografen?
Selbsteinschätzung.. KEINE Stärke meinerseits. Ich kann also nur sagen, was andere mir gesagt haben. Meine Fotos enthalten oft Gefühle und ich schaffe es, diese durch meine Bearbeitung zu unterstreichen.

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Hast du Einflüsse, die dich geprägt haben?
Rückblickend gab es immer wieder verschiedene Fotograf*innen, die mich geprägt haben. Angefangen bei Martin Kühn, dessen 1000 Strangers Projekt ich eifrig verfolgt habe, über Stefan Beutler, dessen emotionale Fotos ich bis heute vergöttere, Christopher Wesser, der sein Ding macht und sich unglaublich entwickelt hat, Esprit Confus die unglaublich kreativ ist und deren Art mit Farben umzugehen ich sehr bewundere ( Es gibt da noch sehr viel mehr.. aber das war jetzt ein kurzer Querschnitt). Im Moment prägt mich am meisten mein Kollege, mit dem ich sehr viel unterwegs bin, der immer wieder neue Impulse gibt und mit dem die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert.

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In welchem Bereich willst du demnächst noch mehr lernen?
Ich würde gern mehr Akt fotografieren.. dieser Bereich ist für mich die hohe Kunst der Fotografie und muss mit viel Sensibilität, Einfühlungsvermögen und Können einhergehen.

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Rückblickend auf deine fotografische Zeit: Würdest du im Nachhinein etwas anders machen? Welcher Schritt hat dich und deine Fotografie am weitesten voran gebracht?
Ich bin 37 und finde es schade, dass ich nicht viel eher den Mut hatte, auch mal “fremde” Menschen zu fotografieren. Zum Glück fühle ich mich nicht “so alt” und hab deshalb kein Problem damit, wenn ich die Mama meiner Models sein könnte…aber ich könnte es halt schon viel länger machen.

Voran gebracht hat mich damals der Schritt von der Canon 450d zur 5dmkII. Man sagt ja.. nicht die Kamera macht das Foto.. aber jeder der den Unterschied kennt, versteht mich glaube ich :D

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Maria Schäfer

 

 

Steckbrief:

Name: Maria Schäfer
Ort: 31848 Bad Münder
Alter: 37
Fotografiert seit: 23 Jahren, seit 3 Jahren intensiv

Profil Links:
Instagram
Facebook
Flickr

Markus Thoma

Ich bin Markus und schreibe aus meiner Erfahrung als Berufsfotograf über die kreative Art der Fotografie. Am liebsten fotografiere ich draußen Porträts - bei natürlichem Licht. Denn weniger ist meistens mehr. Hin und wieder bin ich auch gerne mal auf Reisen. Wenn ich gerade nicht fotografiere, findet ihr mich auf Metalcore Konzerten, in der Natur oder am Buffet. Schau doch auch mal auf meinen Social Media Kanälen vorbei:

2 Gedanken zu „Vorgestellt: Maria Schäfer“

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