Vorgestellt: Slicpic Fotografie

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Als ich auf die Fotos von Christina gestoßen bin, war ich fasziniert von deren Bildwirkung: Sie schafft es, Porträts mit einer lockeren, natürlichen Anmutung zu fotografieren. Man merkt, dass die Farblooks auf der einen Seite gerne etwas extremer ausfallen. Auf der anderen Seite schafft es Christina, dass das Foto in sich aber trotzdem komplett natürlich wirkt. Die Spontanität der Fotos verschmilzt mit dem teilweise märchenhaften Colorgrading zu einem großen ganzen, das sehr ausgewogen wirkt.

Diese Natürlichkeit kommt auch durch die bevorzugten Motive zustande: Meistens finden die Shootings in der Natur statt. Dabei fotografiert sie gerne bei Sonnenuntergang, oder aber etwas extremer bei Sonnenaufgang gegen 4:30 Uhr. Wenn man sich die Fotos ansieht, denke ich aber es lohnt sich definitiv. Nun aber zum Interview.

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Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Angefangen mit der Fotografie habe ich im Jahr 2012 als mein Bruder mir seine Canon 450D geschenkt hat. Anfangs habe ich fast nur im Automatik Modus fotografiert. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, als ich mein erstes Bild mit Offenblende fotografiert habe – es waren Tulpen und der Hintergrund war komplett unscharf – damals gefühlt ein kleines Wunder :D Danach habe ich nur noch manuell fotografiert.

Ich habe viele unterschiedliche Fotografie-Zeitschriften gelesen, YouTube-Videos geschaut und Workshops bei meinen Lieblingsfotografen gebucht.

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In welchem Bereich bist du hauptsächlich tätig und was reizt dich daran besonders?
Ich bin hauptsächlich im Porträtbereich unterwegs. Mittlerweile fotografiere ich Hochzeiten, Paare, Familien und Kinder. Ich liebe es neue Menschen kennenzulernen, mit ihnen gemeinsam Zeit zu verbringen und gemeinsame Erinnerungen zu schaffen.

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Wie findest du neue Inspiration und Motivation? Was treibt dich an?
Inspirationen finde ich eigentlich 24 Stunden am Tag. Seitdem ich fotografiere sehe ich die Welt mit anderen Augen. Wenn ich unterwegs bin, dann nehme ich mittlerweile alles ganz anders wahr. Beim Fotografieren kann ich einfach komplett abschalten. Es ist egal, was mich beschäftigt – in dem Moment, in dem ich die Kamera in die Hand nehme, vergesse ich alles um mich rum.

Wenn ich mal ein Motivationstief habe, dann buche ich einen Workshop bei einem Fotografen, der mich mit seinen Bildern berührt und der Wert auf Dinge legt, die mir in meinen Bildern fehlen. Das Kennenlernen neuer Herangehensweisen motiviert mich unheimlich.

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Was ist dir direkt beim Fotografieren wichtig?
Mir ist es besonders wichtig, dass mir der Mensch vor meiner Kamera vertraut. Ich arbeite viel mit Bewegung und versuche insbesondere in der Paarfotografie sehr vertraute und emotionale Momente entstehen zu lassen, dass klappt nur, wenn man sich auf mich und meine Art der Fotografie einlässt. Natürlich ist dabei auch die Technik wichtig – meistens stelle ich meine Kamera anfangs einmal ein (Blende, Belichtungszeit und Iso) und nehme dann zwischendurch ab und zu (je nach Lichtsituation) kleine Korrekturen vor.

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Welche Vorlieben hast du beim Thema Licht und warum?
Gerade bei der Portrait- und Paarfotografie bin ich ausschließlich draußen unterwegs und fotografiere mit Available Light. Meine Lieblingsbilder entstehen definitiv morgens im Sonnenaufgang (gegen 4:30Uhr) oder abends (gegen 21:00Uhr) im Sonnenuntergang mit Gegenlicht.

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Worauf legst du bei der Post Produktion wert? Welchen Anspruch hast du an die Nachbearbeitung?
Meiner Meinung nach ist es die Nachbearbeitung, die einen Fotografen von einem anderen Fotografen unterscheidet.

Ich kann mit 5 befreundeten Fotografen einen Tag am Meer verbringen und wir haben die selben Modelle mit dabei & trotzdem sind die Bilder – insbesondere durch die Nachbearbeitung – komplett unterschiedlich.

Selten schaffe ich es, dass die Bilder im Sonnenaufgang direkt auf der Kamera den selben Bildlook haben, wie wir ihn tatsächlich in der Situation wahrnehmen. Bei der Postproduktion lege ich deswegen sehr viel Wert auf den Farblook und optimiere das Bild so lange, bis ich es 100%ig mag.

Wo fotografierst du am liebsten und warum?
Ich bin IMMER in der Natur unterwegs und freue mich schon so sehr auf den Sommer, die Sonnenuntergänge, das hohe Gras und die warmen Temperaturen.

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Hast du neben dem Fotografieren noch andere Hobbies?
Ich gehe gerne joggen und zum Sport. Da ich viel und oft am PC sitze um die Bilder zu bearbeiten, Mails zu beantworten etc. brauche ich den Sport als Ausgleich. Musik an, Welt aus und einfach loslaufen.

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Hast du ein Lieblingsbild aus deinen eigenen Arbeiten? Was findest du daran besonders spannend?
Ja, ich habe immer mal wieder Lieblingsbilder. Aktuell ist es definitiv ein Bild aus meinem letzten Paarshooting im Sonnenaufgang – ich liebe die Ruhe, die einen morgens im Sonnenaufgang umgibt und auf dem Bild mag ich besonders die Vertrautheit, die das Pärchen ausstrahlt. Auch ein Grund, warum ich nun eine ganze Serie mit Pärchen im Sonnenaufgang plane. #couplesinsunrise

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Was zeichnet deine Fotos besonders aus? Was unterscheidet dich von anderen Fotografen?
Viele Menschen sagen, dass meine Bilder sehr ungezwungen erscheinen – für mich persönlich ein riesen Kompliment.

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Hast du Einflüsse, die dich geprägt haben?
Der Workshop bei Hannah L. Lebendige Fotografie hat mich unglaublich geprägt. Sie hat meine Sicht auf viele Dinge verändert. Hannah hat mir geholfen meine eigenen Arbeit mehr wertzuschätzen, mich selber weiterzuentwickeln und sie hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich zu positionieren und seinen Standpunkt zu vertreten. Sie hat mir sehr viel Sicherheit gegeben und ich bin unglaublich froh, dass ich sie kennenlernen durfte.

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In welchem Bereich willst du demnächst noch mehr lernen?
Mein Wunsch ist es, mich im Bereich der Hochzeitsfotografie weiterzuentwickeln und dort mein Portfolio zu erweitern. Außerdem stehen Workshops ganz oben auf meiner Wunschliste – ich hoffe, dass die Nachfrage vorhanden ist und ich in Zukunft selber Workshops anbieten kann.

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Rückblickend auf deine fotografische Zeit: Würdest du im Nachhinein etwas anders machen? Welcher Schritt hat dich und deine Fotografie am weitesten voran gebracht?
Rückblickend betrachtet möchte ich gar nichts ändern. Aus den Fehlern, die ich gemacht habe, habe ich gelernt und habe nun die Möglichkeit es anders zu machen. Ein ganz wichtiger Teil in meinem Leben und in der Fotografie ist auch die Unterstützung meiner Eltern – sie stehen seit dem ersten Foto hinter mir und ohne sie hätte ich meinen Weg in dieser Form nicht gehen können. Ich bin niemand, der geradeaus geht und alles in richtiger Reihenfolge beendet. Ich schaue rechts und links und gehe auch mal kleine Umwege und sie haben es zugelassen und mich auf MEINEM Weg begleitet. DANKE!

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Steckbrief:

Name: Christina Brüschke
Ort: Warstein
Alter: 28
Fotografiert seit: 2012

Profil Links:
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Markus Thoma

Markus Thoma

Ich bin Markus und schreibe aus meiner Erfahrung als Berufsfotograf über die kreative Art der Fotografie. Am liebsten fotografiere ich draußen Porträts - bei natürlichem Licht. Denn weniger ist meistens mehr. Hin und wieder bin ich auch gerne mal auf Reisen. Wenn ich gerade nicht fotografiere, findet ihr mich auf Metalcore Konzerten, in der Natur oder am Buffet. Schau doch auch mal auf meinen Social Media Kanälen vorbei:

3 Gedanken zu „Vorgestellt: Slicpic Fotografie“

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