Als Fotograf Selbstständig machen: 16 essentielle Tipps die du kennen musst

Am in veröffentlicht. Aktualisiert am 24.05.2022

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Erfolgreich als Fotograf selbstständig machen und arbeiten – mit dem Hobby so viel Geld verdienen, um davon leben zu können. Wer träumt nicht davon? Am Ende braucht man aber mehr als nur die Fähigkeit gute Fotos zu machen, um überleben zu können. Ich arbeite nun seit mehr als 5 Jahren selbstständig als Fotograf und musste (teilweise schmerzhaft) lernen, was das bedeutet.

Spielst du auch mit dem Gedanken Vollzeit als Berufsfotograf zu arbeiten oder fängst gerade damit an? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Beitrag will ich dir ein paar Tipps bzw. Lektionen aus meiner Selbstständigkeit mitgeben, die ich gerne im vornherein gewusst bzw. befolgt hätte.

16 Tipps als Fotograf selbstständig machen

1. Baue verschiedene Standbeine auf oder auch: Mit was kannst du überhaupt alles Geld verdienen?

Viele deutsche Arbeitnehmer haben nur einen Hauptjob, auf den Sie sich konzentrieren. Aber wehe, dieser fällt irgendwann einmal weg. Dann bricht schnell Panik aus, weil die einzige Einkommensquelle einbricht.

Genauso ist es oft als selbstständiger Fotograf. Nicht immer muss aber beispielsweise ein Kunde wegbrechen – vielmehr gibt es oft auch einfach saisonale Schwankungen. Ein einfaches Beispiel: Im Winter gibt es kaum Hochzeiten, die Fotografiert werden müssen. Auch Outdoorshootings werden weniger gebucht, da es einfach oft zu kalt ist. Dazu kommen vielleicht bei Produktfotografen Produkte, die von der Jahreszeit abhängig sind.

Lange Rede kurzer Sinn: Es gibt immer wieder Phasen, in denen weniger Umsatz hereinkommt oder du eine Art “Leerlauf” haben wirst.

Business Plan für selbstständige Fotografen
Mach dir einen Plan, mit was du überhaupt Geld verdienen willst bzw. kannst

Überlege dir also, was du in dieser Zeit machen kannst, um trotzdem Geld zu verdienen. Dies ist auch Teil eines Business Plans sich zu überlegen, wie du mit deinen vorhandenen Fähigkeiten in einem bestimmten Geschäftsfeld alles Geld verdienen kannst. Was fängst du mit deiner Zeit an, wenn du gerade keine Buchung und eigentlich alle aktuellen Aufträge abgearbeitet hast?

Es macht also Sinn, nicht nur regelmäßig für verschiedene Kunden zu arbeiten, sondern teilweise auch in verschiedenen Branchen. Ich selbst arbeite z.B. nicht nur als Fotograf in verschiedenen Sparten, sondern auch noch als Designer (was ich ursprünglich studiert habe) um immer mehrere Standbeine zu haben. So macht man sich weniger abhängig.

Wenn du im Sommer gerne draußen Hochzeiten und Porträts fotografierst, solltest du dir überlegen, mit was du im Winter Geld verdienen könntest. Wo hast du vielleicht neben deiner Haupt-Passion noch weitere Talente?

2. Spezialisiere dich auf einen speziellen Bereich, aber nicht der Mann / die Frau für alles

Verschiedene Bereiche bzw. Standbeine sind durchaus etwas positives. Jetzt geht es aber trotzdem daran, diese Bereiche durchdacht zu trennen. Vergleichbar ist das wie bei Ärzten: Wer Probleme mit den Augen hat, will zum Spezialisten bzw. Augenarzt und nicht zum Allgemeinmediziner oder Hautarzt.

Als Fotograf solltest du daher zeigen, für was du der Spezialist bist. Der Besucher deiner Website muss das klar auf den ersten Blick erkennen können, was er bei dir bekommt. Wenn man auf der Startseite Fotos von Neugeborenen und Hochzeiten zeigt, kann das noch als “Familienfotograf” durchgehen. Zeigt man aber neben Babies und Brautpaaren auch noch Fotos von Flugzeugen, Landschaften, Architektur und Hochglanzprodukten kann es schwierig werden.

Zeige dich als Experte für einen bestimmten Bereich. Notfalls musst du das ganze durch verschiedene Websites oder Social-Media-Accounts voneinander abgrenzen. So haben die Leute mehr Vertrauen weil sie das Gefühl haben, hier auf jeden Fall das bekommen zu können, wonach sie suchen. Denke bei deiner Vermarktung also immer in Zielgruppen.

3. Bringe deinen Cashflow unter Kontrolle

Selbst die reichsten Menschen können Schulden machen. Am Ende vom Monat kommt es nicht darauf an, wie viel du verdienst, sondern wie viel du davon behältst. Alles, was du nicht ausgibst, musst du vielleicht gar nicht erst verdienen.

Ich selbst wohne beispielsweise in einer ländlichen Region. Dadurch sind u.a. die Mieten ziemlich günstig. Die kompletten Lebenshaltungskosten fallen einfach geringer aus. Auf der anderen Seite ist natürlich auch das Preisniveau etwas günstiger.

Wichtig ist also erst einmal herauszufinden, was du überhaupt alles monatlich zahlen musst. Was geht rein, was geht raus?

Im nächsten Schritt kann man dann mit dem Rotstift bestimmte Ausgaben streichen, auf die man eigentlich verzichten könnte. Ich selbst bin besonders gegen monatliche Abos und Ratenzahlungen extrem allergisch, so dass diese wirklich auf das nötigste reduziert sind. Wenn es beispielsweise die Option zwischen monatlichen Raten und einer (höheren) Einmalzahlung gibt, bevorzuge ich meistens letztere Option. Halte deine monatlichen Kosten so gering wie möglich und du kannst entspannter leben. Dies bezieht sich vor allem auf private Ausgaben, da diese nicht abzugsfähig sind. Dazu später mehr.

Behalte den Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben

Gerade als Selbstständiger solltest du immer einen ausreichenden finanziellen Puffer für unvorhersehbare Ausgaben haben und im Notfall einige Monate (im Optimalfall mindestens ein halbes Jahr) überbrücken zu können. Spannend zu diesem Thema finde ich das Buch Rente mit 40: Finanzielle Freiheit und Glück durch Frugalismus. Hier wird das Thema sparsames und vor allem achtsames Leben näher gebracht (und gleichzeitig ein paar Tipps für die Rente gegeben). Die Zeit, die du dich mit dem, was du liebst beschäftigen kannst, sollte als Selbstständiger am Ende immer über dem kurzen “Kick” von neuen Anschaffungen stehen.

Dazu gehört auch, dass du nicht vergisst, dass das Geld auf deinem Konto nicht sofort dir gehört. Man bekommt zwar immer wieder zu hören, wie viel Geld man als Selbstständiger doch verdient. Meist kommen solche Sätze von Angestellten, die sich damit noch nicht weiter beschäftigt haben. Sie hören nur irgendwelche Stunden- oder Tagessätze und setzen sie in einen direkten Vergleich mit ihrem Netto-Einkommen.

Der wichtige Unterschied ist: Als Selbstständiger bekommt man nicht wie im Angestelltenverhältnis Steuern und Versicherungen im vornherein von seinem Gehalt abgezogen. Man bekommt alles erst einmal Brutto und muss dann aber selbst noch seine Steuern, Versicherungen, etc. bezahlen. Am Ende ist es dann oft nicht mehr ganz so rosig wie anfangs erhofft. Behalte also auch den Überblick, wie viele Steuern du zu welchem Zeitpunkt zu zahlen hast. Eine Übersicht findest du in meinem Beitrag über Steuern und Abgaben als Fotograf.

4. Reinvestiere in dich und dein Geschäft

Was abgesehen von diesen Abgaben und laufenden Kosten noch anfällt sind Investitionen ins eigene Geschäft. Und diese solltest du regelmäßig tätigen. Nur so kannst du in Zukunft auch wettbewerbsfähig bleiben. Darüber hinaus werden Geschäftsinvestitionen steuerlich belohnt und du kannst deine Steuerlast durch Angabe solcher Ausgaben senken.

Dazu gehört nicht nur, dass du gute Hard- und Software zum Arbeiten hast (ein guter Rechner z.B. spart oft eine Menge deiner Zeit, die du so in wichtigere Dinge investieren kannst). Als Einzelunternehmer bist du selbst dein Geschäft. Investiere also auch in deine Bildung, so dass du nicht stehen bleibst.

Zeit ist Geld – deshalb solltest du es dir durch Investitionen möglich machen, so einfach, schnell und effizient wie nur möglich arbeiten zu können.

Doch Achtung: Wie im vorherigen Punkt angesprochen muss aber auch immer genug auf die Seite gelegt werden. Unterm Strich bringt es also nichts, viele unnötige Sachen für das Geschäft zu kaufen, nur um scheinbar die Steuerlast zu senken.

Überlege klar und deutlich, ob die geplante Investition einen wirklichen Mehrwert bietet. Im Zweifelsfall überlegst du, ob letztendlich der Kunde davon etwas hat, oder ob es nur neues Spielzeug für dich selbst ist. Unnötige Ausgaben bringen am Ende nichts, auch mit dem Scheinargument der gedrückten Steuerlast.

5. Als Fotograf Selbstständig machen: nebenberuflich Aus der Teilzeit heraus gründen

Hattest du vielleicht auch schon einmal den Traum:

Von heute auf morgen selbstständig?

Leider muss ich dich enttäuschen. Du kannst deine laufenden Kosten so gering wie möglich halten – das wird wohl nicht funktionieren. Stattdessen muss das Unternehmen nach und nach aufgebaut werden. So hat man weiterhin ein Gefühl der Sicherheit. Es muss sich eben erst herumsprechen, dass du Fotograf bist bzw. es dauert oft ein wenig, bis du genug Kontakte geknüpft hast und schließlich Aufträge generierst. Egal ob online oder offline.

Auch ich habe mich zu der Zeit, als ich noch Vollzeit Angestellter war erst einmal nebenberuflich selbstständig gemacht. So kann man Kontakte aufbauen und den ersten Groschen nebenher verdienen. Wichtig ist, dass der Umsatz aus selbstständiger Arbeit nach und nach immer weiter wächst. Das konnte ich dann weiter bewerkstelligen, als ich anschließend noch einige Zeit in Teilzeitanstellung tätig war. Nach dieser Übergangszeit arbeite ich nun komplett bzw. Vollzeit-Selbstständig.

Du wirst dir irgendwann selbst ausmalen können, wie lange du noch einen “sicheren” Job brauchst. (Auch wenn ich mich frage, von welchem “sicheren” Job die meisten Menschen hier immer reden; Kündigungen können heute auch in Anstellungen oftmals sehr schnell ausgeprochen werden – in diesem Fall bist du sogar oft besser gestellt, wenn nebenher schon etwas steht).

Nebenberuflich selbstständig machen und als Fotograf arbeiten

Ein Problem könnte hier sein, dass dein “40 Stunden Job” mit Überstunden pro Woche aber 50 – 60 Stunden in Anspruch nimmt. So bleibt kaum noch Zeit für eine Gründung. Viele Unternehmen wollen Angestellte ausschließlich in Vollzeit. Wenn du also deine Stunden nicht nach und nach herunter auf Teilzeit regeln kannst, solltest du überlegen, dich nach einem anderen Teilzeitjob umzusehen.

Ein Angestelltenverhältnis an sich muss aber nicht immer etwas schlechtes oder langweiliges sein. Im Gegenteil: Wie bereits erwähnt habe auch ich noch begleitend einen (sehr kleinen) Teilzeitjob angenommen, der mir aber einfach Spaß macht. Netter “Nebeneffekt” ist ein geregeltes Einkommen zur Grundsicherung.

6. Wohlfühlatmosphäre am Arbeitsplatz

Dein Büro ist in der Abstellkammer untergebracht? Es ist dunkel und chaotisch? Hier hätte ich keine Lust zu arbeiten. Und schon gleich nicht, wenn ich nach 8 Stunden von einem anderen Job nach Hause komme.

Ich finde es wichtig, sich sein Büro so einzurichten, dass man wirklich gerne hier arbeitet. In einem älteren Blog Beitrag habe ich bereits meine Design Homeoffice Einrichtung gezeigt. Hier fühle ich mich wohl und arbeite gerne.

Kreative Homeoffice Büro-Einrichtung - Vintage Stil

Die meiste Zeit seines Lebens verbringt man beim Arbeiten, also richte es dir so ein, dass du dort auch gerne Platz nimmst. Und nein – du wirst nicht die meiste Zeit vor Ort irgendwo fotografieren, sondern genau hier sitzen. Das habe ich auch in meinem Beitrag über die 3 Wege in die Berufsfotografie erklärt.

Nichts motiviert mehr, als ein Arbeitsplatz, an dem man sich wohl fühlt.

7. Alleine ist noch niemand erfolgreich geworden

Als ich damals mit dem Fotografieren begonnen habe, habe ich oft meine Ellbogen ausgefahren. Ich wollte “besser” sein als die anderen und mich auch nicht wirklich auf jemanden einlassen. Ich war ein Einzelkämpfer.

Viel gebracht hat das nicht, außer dass ich weniger Aufträge hatte. Mittlerweile habe ich viele Leute auf meiner Wellenlänge kennengelernt und habe mich mit einem anderen Fotografen als Partner zusammengeschlossen. So helfen wir uns oft auch gegenseitig auf Jobs als Assistent aus oder promoten uns gegenseitig auf Social Media – es ist ein Geben und Nehmen.

Klar kann man sich nicht mit allen Fotografen im Landkreis direkt zusammenschließen – sich gegenseitig empfehlen aber schon. Wenn man selbst schon am gewünschten Termin verbucht ist, tut es nicht weh jemand anderen zu empfehlen.

Die Frage ist auch: Was ist, wenn du zum Kunden-Fotoshooting krank wirst und das Event nicht verschoben werden kann? Du brauchst Ersatz. Baue dir also ein Netzwerk auf, auf das du im Notfall zählen kannst. Empfehle Kunden an befreundete Fotografen weiter, wenn du sie selbst nicht mehr bedienen kannst und du wirst im Gegenzug auch selbst von anderen Fotografen empfohlen. Karma rules.

8. Social Media ist heute vieles, aber nicht alles

Über die sozialen Netzwerke ist vieles möglich. Sich selbst präsentieren, Fotos zeigen, Werbung schalten – die Möglichkeiten sind enorm, um auf sich aufmerksam zu machen. Mit einer gewissen Reichweite lassen sich auch wirklich Aufträge an Land ziehen.

Nichtsdestotrotz sind die sozialen Medien nicht alles. Ein gutes Offline-Netzwerk (bzw. Kontakte) im echten Leben bzw. in der Region sind für mich wichtiger. Was nutzen 10.000 (falsche) Follower, wenn darüber kaum Aufträge kommen. Meine meisten Kunden habe ich über Empfehlungen und spontane Begegnungen bekommen. Dazu später mehr.

Kann man alleine durch Social Media selbstständig sein?

Neben den Offline-Kontakten solltest du dich auch von Anfang an um eine professionelle Website kümmern. Im Gegensatz zum Social Media Account kannst du diese Website von Grund auf so gestalten, wie sie dir gefällt oder wie du von Kunden wahrgenommen werden möchtest. Du kannst Leute hier z.B. visuell durch große Fotos und großem Kino überraschen. Auf Social Media weiß man meist schon vor dem Klick auf ein Profil, wie die folgende Seite typischerweise aussehen wird.

Konzentriere dich in deiner Vermarktung also nicht nur auf Facebook, Instagram und co. sondern auch auf andere Kanäle. Sorge dafür, dass dich Leute weiterempfehlen, optimiere deine Website für Google, überlege dir Aktionen etc. und nutze dann darüber hinaus noch Social Media. Allein auf die sozialen Netze kann man sich aber nicht verlassen.

9. Denke nicht in Monaten

Wer hat sich das eigentlich ausgedacht, dass Geld immer nach 30 Tagen kommen muss? Vielleicht einfach eine nette Zeitperiode – 720 Stunden – dann kommt die nächste Abbuchung oder Gehalt. Als Angestellter ist es auf den Tag kalkulierbar, wann wieder Geld reinkommt. Und auch die meisten Kosten folgen monatlich.

Als Selbstständiger ist es nicht immer so, dass man monatlich pünktlich sein Geld bekommt. Und das ist auch nicht wirklich schlimm (bis darauf, dass die restliche Welt auf den 30 Tage Rhythmus programmiert ist).

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Um dem entgegenzuwirken musst du dir wie schon geschrieben einen finanziellen Puffer aufbauen, um auch in so mancher Durststrecke zahlungsfähig zu bleiben.

Denke bei deinem Einkommen nicht wie gewohnt in Monaten. Oft macht es mehr Sinn, auf ein Jahr hochzurechnen.

10. Zuhause sieht dich niemand

Endlich ist es soweit – du bist selbstständig und sitzt alleine zuhause im Homeoffice. Doch irgendwie hast du gerade nichts weiter zu tun und über Facebook kommen irgendwie keine Kunden? In solchen Leerlaufphasen solltest du trotzdem nach draußen gehen und auf dich aufmerksam machen. Mach einfach das, was dir Spaß macht – oft ergeben sich spontane Begegnungen, die Gold wert sein können.

Gehe auf Events, Messen, Netzwerktreffen oder mach Kaltakquise bei Firmen und Agenturen. Oder aber baue dein Portfolio weiter mit TfP-Shootings aus. Nimm an FotoMeetUps teil und tausche dich mit anderen aus. Auch wenn es im ersten Moment kein Geld einbringen wird. Das ist alles besser als still und heimlich daheim zu sitzen.

Achte darauf, regelmäßig Lebenszeichen nach außen zu senden, um neue Kunden zu finden oder bestehende Kontakte zu pflegen.

Es hat sich bewährt, zumindest am Anfang erstmal regelmäßig “Ja” zu sagen. Sei neben deiner Spezialisierung erst einmal generell offen für Aufträge, die du dir bisher nicht vorstellen konntest. Du musst es ja nicht gleich alles auf der Website zeigen.

Eine Tür von Anfang an zu öffnen und später bei Nichtgefallen wieder zu schließen ist einfacher, als sie erst abzuschließen und dann vergeblich versuchen wieder zu öffnen.

Oft können bei den kuriosesten Jobs Folgeaufträge entstehen, an die du anfangs garnicht gedacht hast.

Immer im Gepäck – deine Visitenkarten

Und wenn du unterwegs bist: Hab deine Visitenkarten immer parat. So kommst du professionell rüber und knüpfst am einfachsten Kontakte. Zum Thema Branding später mehr.

11. Stehe zu deinem Wert

Die Preisfindung – ein schwieriges Thema. Die “Preishaltung” oft ein noch größeres. Kunden wollen deinen Preis nicht zahlen? Sie fangen an zu feilschen oder melden sich einfach nicht mehr? Was hier zu tun ist, ist von Bereich zu Bereich unterschiedlich.

Generell solltest du zu deinem Wert stehen. Die Erfahrung zeigt, dass die Chemie zu Kunden, die deinen wahren Wert erkennen und zahlen auch eher stimmt. Kunden, die nur auf den billigsten Fotografen aus sind gibt es viele. Diese haben sich aber oft vielleicht dadurch garnicht intensiv mit dir und deinen Arbeiten auseinander gesetzt und wollen auf gut Glück ein Schnäppchen erzielen. Kunden die schon von vornherein Probleme machen, können im Nachgang noch größere Probleme nach sich ziehen.

Kunden die dagegen einen höheren Preis bezahlen haben sich dahingegen oft im Vorfeld mehr mit dir und deiner Arbeit auseinandergesetzt. Sie wissen genau, was sie am Ende bekommen und verursachen deshalb auch keine Probleme.

Mehr zur Preis Thematik finest du im Beitrag “Verkaufst du dich als Fotograf unter deinem Wert? 6 Gründe wieso du mehr verlangen solltest”

Sei offen für etwas andere Aufträge, verkaufe dich aber nicht zu jedem Preis.

Selbstständig als Fotograf machen und Arbeiten im Homeoffice

12. Übergib Teilbereiche Leuten mit Ahnung

Du selbst vereinst deine komplette kleine Firma in dir. Eigentlich macht man von Planung, Angeboten, Verträgen, Fotoshootings, Nachbearbeitung auch alles mit von Marketing, Kommunikation, Gestaltung, Video und Verwaltung von Websites.

Auch wenn die Gründungsform Einzelunternehmer heißt, darfst du dir trotzdem Hilfe holen. Vor allem wenn du gerade in deinem Fachbereich (wohl dem Fotografieren) viel zu tun hast, solltest du Aufgaben, in denen du weniger gut bist, an andere Leute abgeben. Arbeite an den Tätigkeiten, an denen du am meisten Spaß hast und gleichzeitig im Idealfall am meisten verdienst.

So kannst du (kleine) Nebentätigkeiten an andere Leute abgeben, die hier oft auch mehr Ahnung als du haben. Ein einfaches Beispiel, das viele scheuen ist die Buchhaltung oder alles was mit Steuern zu tun hat. Die Materie ist gewaltig. Dadurch kann es von Vorteil sein, weiter das zu tun, das du am besten kannst und andere Leute mit diesem Geld zu bezahlen, für das was sie am besten können.

13. Sei erreichbar – sei schnell – sei flexibel

Eigentlich ein Punkt, der offensichtlich ist: Jeden Anruf, den du verpasst, könnte verpasster Umsatz sein. Gehe also sicher, dass dein Handy auf Empfang ist und du Anrufe entgegennehmen kannst. Wenn du viel im Auto unterwegs bist, ist eine Freisprecheinrichtung sinnvoll.

Telefonisch erreichbar zu sein ist das eine. Schriftlich das andere. Auch hier solltest du dann einfach schnell sein – morgen könnte es zu spät sein. Vielleicht überlegt der Kunde es sich über Nacht noch einmal und geht zu einem anderen Fotografen. Schnelligkeit ist hier ein entscheidender Faktor, zu dem man sich besser aufraffen sollte. Wenn du schnell, freundlich und kompetent schreibst, erhöhst du die Chance auf einen Abschluss.

Dazu kommt auch, dass du oft einmal flexibel sein musst. Viele Menschen haben viele Probleme. Der Job von Firmen und Selbstständigen ist es oft vielmehr, Problemlöser zu sein. Daher solltest du immer erst ein offenes Ohr für das genaue Anliegen haben. Wenn für dich dadurch ein Extra-Aufwand entsteht, kannst du das natürlich mit auf die Rechnung schreiben. Die Leute sind oft überhaupt dankbar, dass sich jemand ihrer Probleme annimmt.

14. Du bist dein Branding

Ein einheitliches und professionelles grafisches Erscheinungsbild ist sehr wichtig. Es repräsentiert in gewisser Weise dich selbst, deine Arbeit und deinen Stil. Alles sollte Hand in Hand greifen und zu deinem Konzept passen. (Das setzt natürlich auch voraus, dass ein Konzept existiert.)

Ein Beispiel könnte sein, dass du als moderner Architekturfotograf ein Logo mit geometrischen Formen besitzt. Als emotionaler Familienfotograf etwas handgeschriebenes. Als Tierfotograf ist ein Lebewesen in deinem Logo. Ich glaube du weißt, was ich meine. Es muss eben zusammen passen.

Verschiedene Brandings für verschiedene Tätigkeitsfelder

Wichtiger ist dann auch, wie und auf welche Produkte du dein Logo bringst. Hast du Visitenkarten und Kugelschreiber? Oder Flyer und Plakate? Das kommt dann immer auch auf den Einsatz an.

Und zum Thema Logo auf Bildern als Wasserzeichen habe ich auch eine ganz klare Haltung: Tu es nicht. Wann hast du das letzte mal ein professionelles Foto mit Wasserzeichen gesehen? Ich schon lange nicht mehr. Statt als Eigenwerbung zu wirken, lenkt es in meinen Augen oft vom eigentlichen Foto ab und zieht es dadurch nach unten.

Und wenn es darum geht, Fotos vor unerlaubter Nutzung im Internet zu schützen: Es gibt neuerdings Software, die Wasserzeichen vollautomatisch entfernen kann. Verwende dein Branding also zur Vermarktung um deine Fotos herum, aber nicht darauf.

Dein Branding zieht sich allerdings von der Website auch bis auf dich selbst als Person. Du hast einen sehr hochwertig gestalteten Auftritt und scheinst offen und kommunikativ zu sein? Dann darfst du dich beim Fotoshooting nicht wortlos in Jogginghose präsentieren. Bau dir eine Art “Image” auf und zieh den roten Marketing-Faden weiter auf dich als Person und wie du beim realen Treffen wahrgenommen werden möchtest. Wenn du dann denkst dich verstellen zu müssen, ist das vielleicht ein Zeichen, dass du dich im Internet falsch dargestellt hast.

15. Hör nicht auf jeden, sondern auf die wichtigen – umgib dich mit den richtigen Leuten

Als Selbstständiger tanzt du von Natur aus aus der Reihe. Das passt einigen Menschen garnicht und legen dir Steine in den Weg. Oder raten dir von Dingen ab, die dich aber auf lange Frist zufriedener stellen würden, als nur für das Wochenende zu arbeiten und den Montag zu hassen.

Hätte ich auf diese Leute gehört, wäre ich nun wohl noch unzufrieden in meinem alten Job als Vollzeit-Angestellter oder hätte den einen oder anderen Euro weniger verdient.

Was man im Internet ebenfalls oft vergeblich sucht, ist konstruktive Kritik. Meist geht es nur darum, den anderen irgendwie runterzumachen und sich selbst dadurch toller zu fühlen. Du musst dir also allgemein ein sehr dickes Fell anlegen.

Gleichzeitig aber nicht vollkommen abschalten und ein Ohr für die Leute bewahren, auf deren Meinung du Wert legst. Du wirst generell auch merken, dass sich dein Umfeld um dich herum verändert. Das ist oft Schade, auf der anderen Seite aber nötig.

Ich selbst liebe mittlerweile den Montag, weil es dann nach dem Wochenende endlich weiter mit dem Job geht – klingt komisch, ist aber so. Und das geht oft nur mit Menschen, die ebenfalls so denken. Umgib dich also regelmäßig mit richtigen Leuten, die dich (mental) voran bringen.

16. Eigne dir umfangreiches Wissen an

Nein, damit meine ich nicht nur die Fotografie als dein spezifisches Themengebiet. Auch in Sachen Steuern, Versicherungen und Gesetzen muss man sich die Grundzüge aneignen und Up-to-date bleiben. Was darf ich als Selbstständiger und was nicht? Auf was muss ich achten? Wie läuft das mit den Abgaben? Auch in Sachen Marketing gibt es einiges zu lernen.

Es gibt keinen Arbeitgeber, hinter dem du dich verstecken kannst, sondern du selbst musst Verantwortung übernehmen. Im Gegenteil: Wissen ist Macht. Du kannst dir das Leben so oft auch leichter machen und viel Geld sparen oder auch verdienen.

Selbstständig zu sein heißt auch selbstständig zu lernen, neugierig zu sein.

Woher bekommt man aber nun das Wissen? Das ist ganz einfach: So ziemlich alle Probleme, die du je hattest, hatte vor dir schon einmal jemand. Glücklicherweise haben diese Menschen ihre Erkenntnisse aber aufgeschrieben und bieten es dir als Lösung zum Lesen an. Bücher lesen ist also (egal in welchem Bereich) in deiner Selbstständigkeit ein wichtiger Punkt.

Mir ist es auch schwer gefallen bzw. fällt es oft auch immer wieder schwer sich die Zeit zu nehmen, aber Lesen lohnt sich einfach (hätte nie gedacht, dass ich das einmal sage bzw. schreibe). Bücher sind für den oft grandiosen Inhalt eigentlich viel zu günstig – oft kostet es eher die Disziplin, sie auch zu lesen.

Deshalb will ich dir nun noch ein paar Buchempfehlungen mitgeben:

Preise als Fotograf richtig kalkulieren:
Preisgestaltung für Fotografen Videotraining*

Sich als Fotograf vermarkten:
Marketing für Fotografen E-Book*

Eine Geschäftsidee finden oder weiterdenken:
Dein nächstes großes Ding: Gute Ideen aus dem Nichts entwickeln*
Smart Business Concepts – Finden Sie die Geschäftsidee, die Ihr Leben verändert.*

Grundlegendes Know-How über Steuern (Pflicht):
Steuern aber Lustig: Steuertipps für Existenzgründer und Jungunternehmer.*

Leitfaden wie man sich ein Logo gestaltet:
Logo gestalten Ja! Aber wie?*

Suchmaschinenoptimierung verstehen:
SEO Marketing – Suchmaschinenoptimierung für Anfänger*

Bessere Texte schreiben:
Text-Tuning: Das Konzept für mehr Werbewirkung*

Grundlegende Denkweisen über Geld + Investieren:
Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen*
Souverän investieren mit Indexfonds & ETFs*
Kaufen oder mieten?*
Rente mit 40: Finanzielle Freiheit und Glück durch Frugalismus*

Mein Buch für bessere Outdoor Porträts:
Outdoor Porträts sehen*

Führe dir also immer wieder vor Augen: Egal was du lernen willst / musst – Bücher helfen dir dabei. Natürlich helfen oft auch entsprechende Videotrainings oder andere Formate.

Fazit: Selbstständig als Fotograf arbeiten

Es gibt oftmals definitiv einfachere Möglichkeiten sein Geld zu verdienen, als selbstständig den Beruf Fotograf auszuüben. Aber was will man machen, wenn man sich nichts anderes vorstellen kann? Nach einer Anlaufphase hat man gute Chancen, das ganze ins Rollen zu bringen.

Plane diese Startphase also gut. Dazu gehört neben dem Business Plan auch der Überblick über die Einnahmen und Ausgaben. Eine gute Buchführung ist Pflicht. So baust du dir im Optimalfall einen finanziellen Puffer auf, mit dem es sich dann auch ruhiger schlafen lässt.

Der Beruf Fotograf als selbstständige Tätigkeit

Auch wenn es sich anfangs so anfühlt, als ob dir jeder Steine in den Weg legen will: Immer eins nach dem anderen. Es gibt anfangs sehr viel mit den unterschiedlichsten Institutionen zu regeln. Aber nach und nach lernt man mit allem zurecht zu kommen. Notfalls solltest du dir Hilfe bei Experten suchen. Falls du einen festen Partner findest, umso besser.

Finde deinen Bereich oder mehrere Tätigkeiten, die dir Spaß machen und du gut kannst. Präsentiere und vermarkte dich professionell und baue dir dein Netzwerk auf.

Selbstständig zu sein ist ein ständiger Lernprozess – doch nicht alles lässt sich mal eben aus einem Buch lernen. Das meiste muss man (leider) durch eigene Erfahrungen lernen. Auch ich bin noch lange nicht am Ende meiner Reise angekommen – dennoch will ich mit diesen Tipps einen kleinen Zwischenstand mit dir teilen.

Ich hoffe das war interessant. Zudem war es der erste Blog Beitrag in dieser Richtung. Über Kommentare, ob so etwas in Zukunft öfter gewünscht ist, freue ich mich in diesem Sinne also gerne!

Lerne in 7 Tagen auf Details zu achten und stimmige Porträts zu fotografieren.

Du beherrschst die Grundlagen der Fotografie und kannst deine Kamera bedienen. Wirklich sehenswerte Porträts kommen am Ende aber nicht heraus? Oder es sieht vor Ort beim Fotoshooting immer ganz gut aus - aber zuhause am Rechner entdeckst du wieder Fehler im Bild?

Um richtig gute Porträts zu fotografieren musst du deinen fotografischen Blick ausprägen. Im kostenlosen Portrait Email-Kurs trainieren wir deinen Blick für entscheidende Bilddetails. Ich zeige dir jeden Tag eine Lektion mit 2-3 Kniffen, mit denen du deine Porträts ab dem nächsten Fotoshooting verbesserst. Trage dich jetzt wie über 5800 Personen in den Newsletter ein und du erhalte den Kurs mit weiteren nützlichen Tricks und Angeboten. Du kannst dich jederzeit wieder abmelden.

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Markus Thoma

Ich bin Markus und schreibe aus meiner Erfahrung als Berufsfotograf über die kreative Art der Fotografie. Am liebsten fotografiere ich draußen Porträts - bei natürlichem Licht. Denn weniger ist meistens mehr. Hin und wieder bin ich auch gerne mal auf Reisen. Wenn ich gerade nicht fotografiere, findet ihr mich auf Metalcore Konzerten, in der Natur oder am Buffet. Schau doch auch mal auf meinen Social Media Kanälen vorbei:

17 Gedanken zu „Als Fotograf Selbstständig machen: 16 essentielle Tipps die du kennen musst“

  1. Hallo Markus,

    großes Lob an Deine Seite. Design und Aufbau gefällt mir sehr. Dazu gut strukturierte und informative Artikel. Damit ein tolles und stimmiges Angebot. Der Artikel Selbstständigkeit hat mich wieder inspiriert. Zwar bin ich seit Jahren selbstständig, aber immer noch sehr breit aufgestellt. Ich bin mir noch nicht zu hundert Prozent sicher welchem Bereich ich mehr nachgehen möchte. Wobei ich sagen kann, dass Babybauch und generell Babyfotografie nicht meins ist. Aber ich denke zu gegebener Zeit wird sich auch das klären.

    Viele Grüße aus Lübeck
    André

    Antworten
    • Servus André,

      vielen Dank für das Lob – freut mich :-) An sich ist es nicht schlimm, breit aufgestellt zu sein, solange dein Angebot niemanden verwirrt oder »zusammengewürfelt« aussieht. Ich denke es ist das beste, verschiedene Bereich mit unterschiedlichen Websites / Portfolios voneinander abzugrenzen. Das mit dem Babybauch kenne ich – hier habe ich schon die Fähigkeit entwickelt »Nein« zu sagen. Klingt doof, ist aber ein langer Weg dahin :-)

      Viele Grüße,
      Markus

      Antworten
  2. Hallo Markus,

    sehr schön geschrieben, nicht dieser übliche BlaBla ohne Mehrwert…vielen Dank dafür! Und ich muss sagen, Deine Tipps sind alle absolut richtig, Du hast genau das selbe erlebt, wie ich! Ich bin seit Anfang 2017 selbstständig mit einem Teilzeitjob in der Logistik. Es ist durchaus richtig, mehrere verschiedene Standbeine zu nutzen. Ich hab jetzt vor, mein seit 1981 (damals war ich sieben mit der ersten eigenen Kamera) angelerntes Wissen um die Fotografie in einen „Beruf“ weiter zu führen und auszubauen und hab dafür auch die entsprechende Nische gefunden. Dank Deiner Tipps hat sich das nun noch mal verfestigt, da ich erfahren hab, bisher alles richtig zu machen… inklusive dem Fehlens jedes Wasserzeichens?…davon halte ich genauso wenig, wie Du??!
    Ich wünsch Dir für Deine Zukunft beruflich wie privat nur das beste…und wer weiß, vielleicht hört man mal das „Klick“ Deiner Kamera irgendwo…

    Liebe Grüße
    Stefan Glöckner

    Antworten
    • Servus Stefan,

      freut mich, dass dir die Tipps weiterhelfen konnten! Das mit dem Wasserzeichen stimmt – das nervt mich leider immer nur.

      Ich wünsche auch alles Gute, vielleicht sieht man sich ja mal!

      Viele Grüße,
      Markus

      Antworten
  3. Fotografieren ist seit immer mein Hobby und ich habe mich einige Gedanken darüber gemacht, um Fotograf zu werden. Ich bin damit einverstanden, dass als Fotograf man sich spezialisieren soll. Heutzutage soll man in jedem Beruf ein Spezialist sein! Hochzeiten mag ich gerne und das kann auf jeden Fall mein Bereich! Danke für den Beitrag, sehr hilfreich!

    Antworten
  4. Hallo Markus,

    interessanter Beitrag. Mich würde interessieren was Du vorher gemacht hast und wie Du dann zum Fotografen kamst. Ich meine irgendetwas als Grafiker gelesen zu haben und weiter unten eben Studium? Hast Du Grafikdesign studiert und dann noch eine Fotografenausbildung drangehängt? Ich frage, weil ich auch im falschen Beruf bin und mich umorientiere.
    Danke schon mal für die Antwort.

    Liebe Grüße, Kerstin

    Antworten
    • Hi Kerstin,

      ich fotografiere schon seit meiner Schulzeit. Nach dem Abi habe ich direkt Mediendesign studiert. Dort hatte ich auch einige Fotografie Seminare. Eine handwerkliche Ausbildung zum Fotografen habe ich nicht gemacht und sehe mich damit zu gewissem Teil als Quereinsteiger. Nach dem Studium habe ich erst als Screendesigner gearbeitet, dann aber in die Fotografie umgeschwenkt. Aktuell unterrichte ich zusätzlich auch als Fachlehrer.

      Ich hoffe das konnte helfen!

      Viele Grüße,
      Markus

      Antworten
  5. Hallo Markus,

    danke für die vielen Gedankengänge. Viele davon denke ich schon – und scheinbar in die richtige Richtung!
    Mein Fotostudium (nebenberuflich – 2. Standbein also vorhanden) neigt sich dem Ende zu, da kreiseln die Gedanken immer mehr um das “und was kommt jetzt?”. Gut zu lesen, dass sich mit all den damit verbundenen Fragen auch andere Leute “herumärgern” dürfen ;)
    Beste Grüße
    Tina

    Antworten
    • Hi Tina!

      Freut mich, falls ich weiterhelfen konnte. Mir ging es ähnlich, nur dass ich nach dem Studium fälschlicherweise erst einmal im falschen Beruf gelandet bin. Hoffe es klappt so wie du es dir vorstellst :-)

      Viele Grüße,
      Markus

      Antworten
  6. Hey,

    Unterbreche gerade den Artikel, habe auf deinem Tisch ein “Tool” gesehen, wo du vermutlich die Schärfe eines Objektives mit Feststellen kannst bzw. ob es Back-/Front- Fokus hat.

    Kannst du mir sagen, woher du dass hast und wie dass richtig heißt?

    Danke dir :)

    (Und nun zurück zum Artikel : D )

    Antworten
  7. Ein cooler Artikel mit vielen wertvollen Tipps! Besonders Nummer 12 kann ich nur unterschreiben. Ich habe von Anfang an meine Buchhaltung an den Steuerberater abgegeben. Seine Rechnung ist die, die ich am liebsten zahle. So kann ich nämlich ruhig schlafen :)

    Antworten
  8. Ein wirklich interessanter und hilfreicher Beitrag! Ein paar Bücher werde ich mir auf jeden Fall anschauen und auch bestellen. Danke für die Tipps!
    Als Selbstständiger muss man einfach selbst wissen wie man sich am Besten weiterhilft, da sind solche Tipps von anderen Selbstständigen sehr wertvoll!

    Antworten

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