Lightroom Bildbearbeitung: So einfach funktioniert Stapelverarbeitung, Retusche und Maskieren

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Du fragst dich, wie du Fotos komplett in Lightroom nachbearbeiten kannst? Wie du deine RAW-Dateien entwickelst, anpasst, retuschierst und passend exportierst? Und das zeitsparend ganz ohne Photoshop – ja das ist möglich! Im folgenden Beitrag erfährst du mehr über gängige Lightroom Profitechniken inkl. Retusche, Maskieren und effizienter Stapelverarbeitung.

Am spannendsten dürfte dabei wohl die Stapelverarbeitung und die allgemeine Bildretusche sein. Bei dieser wissen viele nicht einmal, dass sie mit Lightroom überhaupt möglich ist. Auch ich habe hier immer gleich zu Photoshop gegriffen, was aber oft nicht wirklich nötig ist.

Tipps und Tricks für bessere Lightroom Bildbearbeitung
Lightroom kann nicht nur grundlegende RAW-Konvertierungen. Hier erfährst du, wie du Stapelverarbeitung, Retusche, Maskierung und Export meisterst.

In ersten Teil haben wir uns bereits angesehen, wie man mit der Bildverwaltung Fotos importieren und effizient aussortieren kann. Nun sehen wir uns im zweiten Teil an, wie es mit dem ausgewählten Foto weitergeht.

Hier findest du die ersten drei Punkte meiner Bearbeitung auch als Videotutorial:

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Hinweis: Falls du den RAW-Konverter noch nicht hast, kannst du ihn hier im Adobe Foto Bundle abonnieren*.

1. RAW-Konvertierung: Anwendung von Lightroom Presets / Bildlooks

Hauptaufgabe von Lightroom ist es die Fotos aus dem Rohformat zu „entwickeln“. Du willst aus dem kontrastlosen RAW-Erzeugnis deiner Kamera ein cooles Foto bearbeiten. Dafür stehen eine Menge Regler zur Verfügung.

Ich spreche auch gerne von der Bearbeitung von einem entsprechenden Farblook, der die beabsichtigte Bildstimmung und Wirkung weiter unterstreicht. Hier haben wir nun zwei Möglichkeiten:

  1. Von Grund auf einen eigenen Farblook erstellen
  2. Auf einen fertigen Bildlook als Preset zurückgreifen

In diesem Beitrag will ich mich auf die besten Lightroom Funktionen und auf meinen üblichen Lightroom Workflow beziehen, in dem ich eigentlich meistens auf bestehende Presets zurückgreife. Wie du selbst von Grund auf eigene Farblooks erstellst, erfährst du in meinem umfassenden Farben Meistern Lightroom Videotraining, das ich dir an dieser Stelle in Eigenwerbung empfehlen will.

Hier gehe ich Schritt für Schritt durch, was alle Lightroom Regler bewirken und wie du ein grundlegendes Verständnis für Bildbearbeitung mit Lightroom entwickelst. Dem Farblook in diesem Beitrag liegt das mit dem Videotraining erhältliche MT Journal FM03 Preset zugrunde.

Nun aber weiter mit der Bearbeitung: Generell klickst du im Entwickeln-Modul links auf ein entsprechendes Preset. Dadurch werden alle Regler in die darin gespeicherte Position verschoben und der Look wird auf das Bild gelegt.

Tipp: Wenn du mit der Maus über die einzelnen Presets fährst siehst du schon als Vorschau, wie das Preset aussehen wird. Wähle ein Preset, dass dem gewünschten Farblook / Stimmung am nähesten kommt oder einfach am besten zum Bild passt.

Im Beitrag über Lightroom Tweaks erfährst du detailliert, was du nun noch alles anpassen musst, so dass das Preset funktioniert. Ich selbst passe den finalen Farblook ausgehend von einem Preset dann pro Fotoshooting noch einmal an.

Vorher MT Journal FM03 Preset – Nachher: Preset mit Anpassungen

2. Stapelverarbeitung: Den Bildlook auf eine komplette Serie legen

Die Stärke von Lightroom liegt nun darin, dass du nicht wie in Photoshop nun jedes Bild einzeln öffnest und bearbeitest. Stattdessen kannst du den gerade eben erstellten bzw. angepassten Farblook auf alle Fotos der Serie legen.

Dafür wählst du das bearbeitete Foto aus. Anschließend noch alle, die nun mit diesem Look bearbeitet werden sollen. Eine Reihe von Fotos kannst du mit gedrückter Shift-Taste auswählen, einzelne mit gedrückter CMD- bzw. STRG-Taste.

Fotoserie auswählen in Lightroom
Zunächst wählst du zuerst das Ausgangsbild mit Bildlook aus. Dann mit gedrückter Shift-Taste eine Reihe an Fotos…
Stapelverarbeitung durch Synchronisieren in Lightroom
…um anschließend mit einem Klick auf „Synchronisieren…“ den Farblook auf alle Bilder zu legen.

Mit dem Klick auf Synchronisieren rechts in Lightroom öffnet sich ein Fenster. Hier kannst du die Haken setzen bei Dingen, die du synchronisieren willst. Wähle einfach alle bis auf Belichtung, Weißabgleich, Freistellen, Lokale Anpassungen und Bereichsreparatur aus.

Synchronisierung Optionen Dialog
Im Dialogfeld kannst du festlegen, was genau synchronisiert werden soll.

Damit liegt nun das Preset schon einmal auf allen Bildern. Die abgewählten Parameter müssen dann noch für jedes Bild oder aber zumindest Grüppchenweise vorgenommen werden.

3. Feinschliff und Tweaks einzelner Fotos

Nun muss jedes Foto einzeln noch angepasst werden. Dazu gehört in erster Linie: Belichtung, Weißabgleich und Freistellung / gerade ausrichten. Je nach Fall können nach erfolgreicher Anpassung des ersten Bildes die darauf folgenden der selben Lichtsituation und Kameraeinstellungen synchronisiert werden.

Auch kann es hilfreich sein, im vorherigen 2. Schritt zur Stapelverarbeitung den Weißabgleich oder Belichtung dennoch mit zu synchronisieren. Das kommt von Fall zu Fall darauf an.

Bearbeitung mit Midi Controller
Anschließend hilft es nur jedes Bild einzeln noch zu korrigieren.

Fakt ist: Jedes einzelne Foto bedarf in der Regel noch eigene Feinanpassungen von mindestens Weißabgleich und Belichtung. Ähnlich wie bei der erstmaligen Anpassung des Presets auf das erste Foto. Ich erledige das schnell mit meinem Midi Controller für Lightroom.

Tipp: Du kannst auch zuerst die zu bearbeitenden Fotos auswählen und dann über den kleinen Schalter links am „Synchronisieren…“-Button die „Automatische Synchronisierung“ aktivieren. Wenn du nun z.B. den Weißabgleich Regler betätigst erfolgt diese Anpassung direkt bei allen deinen angewählten Fotos gleichzeitig in Echtzeit.

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4. Lightroom maskieren, retuschieren und lokale Anpassungen vornehmen

Bei diesem Thema werden viele wohl bisher immer sofort zu Photoshop gegriffen haben, sofern vorhanden. Ich kann allerdings sagen, dass mit Lightroom mehr möglich ist, als ich dem Programm ursprünglich zugetraut hätte.

Dazu gehören einfache lokale Anpassungen z.B. von der Helligkeit, aber auch einfache Hautretuschen.

Hier findest du die erweiterten Werkzeuge zur Maskierung und Retusche.

Lokale Anpassungen mit Korrekturpinsel, Verlauf und Radialfilter

Du bist mit den grundlegenden Anpassungen durch und willst nun z.B. Akzente setzen oder nur Teilbereiche des Fotos bearbeiten? Dafür gibt es die lokalen Anpassungen, mit denen nicht mehr nur das komplette Bild bearbeitet wird. Stattdessen legt man gewünschte Anpassungen explizit auf bestimmte Bildbereiche. Und diese kann man mit folgenden Werkzeugen auswählen:

  • Korrekturpinsel für gezielte und präzise Auswahl kleinerer und größerer Bildbereiche
  • Radialfilter um kreisförmige Auswahlen mit weicher Kante zu treffen
  • Verlaufsfilter für großflächige Auswahl von Bildbereichen mit weicher Kante

Die meisten dieser Dinge kennt ihr aus Photoshop. Radialfilter und Verlauf arbeiten jeweils mit einem weichen Übergang. Aber auch der Pinsel kann mit weicher Pinselspitze eingestellt werden. Mit diesen Werkzeugen kann man schnell Bildbereiche auswählen.

Mit dem Verlaufsfilter kann man große Bildbereiche auswählen, z.B. einen zu dunklen oder zu hellen Himmel. Man kann mit diesem Werkzeug gerne mal eine komplette Bildhälfte auswählen.

Mit dem Verlaufswerkzeug kannst du den Blick des Betrachters lenken.

Der Radialfilter hingegen hat ebenfalls eine abfallende Kante, allerdings kreisrund vom Mittelpunkt aus. Diese Methode kann man z.B. für Vignettierungseffekte verwenden. Oder um einzelne Bildbereiche unauffällig hervorzuheben.

Radialfilter einsetzen
Mit dem Radialfilter erstellst du runde Übergänge oder Vignettierungen.

Feiner wird es allerdings noch mit dem Korrekturpinsel. Hier kann man präzise vor allem kleinere und detailliere Bildbereiche auswählen.

Kurzer Hinweis in eigener Sache: Nützliche Blog Beiträge wie dieser leben nur mit etwas Werbung. Mit meinen Lightroom Presets verbesserst du also nicht nur deine Nachbearbeitung, sondern unterstützt gleichzeitig den Blog:

Maskieren mit dem Korrekturpinsel
Mit dem Korrekturpinsel kann man z.B. Hautbereiche gezielt aufhellen oder abdunkeln.

Egal wie die Auswahl getroffen wird: Im Anschluss kann die Auswahl vom jeweiligen Werkzeug immer wieder aufgerufen werden. Dazu wählt man das Werkzeug erneut aus und klickt auf einen vorhandenen Punkt im Bild.

Dann oder auch bei der ersten Auswahl eines Bildbereichs öffnet sich über den Lightroom Grundeinstellungen eine ähnliche Reglerauswahl, die sich dann allerdings nur auf den angewählten Bereich auswirkt. Also nur eine lokale Anpassung ist, statt das komplette Bild zu beeinflussen.

Darüber kann man nun für den ausgewählten Bereich z.B. noch Belichtung hinzugeben, nachschärfen, Dinge verschwimmen lassen oder alle anderen Sachen, die sich mit der Reglerpalette einstellen lassen.

Beispiele was damit möglich ist

  • Blick des Betrachters durch Helligkeiten im Bild lenken
  • Aufhellen von dunklen Hautbereichen / Dogde & Burn
  • Abdunkeln von Himmeln / Aufhellen von Böden
  • Setzen von Vignettierung

Automatische Maskierung durch die neue Lightroom Bereichsmaske

Okay ich gebe zu: das ist bisher nicht ganz so präzise wie mit Photoshop. Dort würde man z.B. zu noch detaillierten Werkzeugen greifen und eine sehr feine Auswahl treffen, mit der man dann arbeitet. Doch es gibt gute Nachrichten:

Alle die es auch in Lightroom feiner wollen, für die gibt es noch die Automatische Maskierung. Und diese funktioniert erstaunlich gut.

Ihr findet sie in Lightroom Classic CC Classic. Zuerst wählt ihr wie gehabt mit einem der drei Werkzeuge einen groben Bereich aus. Unter dem aufklappenden Menü findet ihr dann den Punkt Bereichsmaske. Dieser steht standardmäßig auf Aus.

Mit einem Klick darauf hast du folgende Möglichkeiten

  1. Farbe: Dadurch kannst du die grobe Auswahl noch weiter auf einen bestimmten Farbbereich einschränken. Dafür steht die Pipette zur Verfügung, mit der du auf eine Farbe im Bild klickst, z.B. den blauen Himmel. Mit gedrückter Shift-Taste lassen sich mehrere dieser Pipetten setzen und der Farbbereich präziser auswählen. Alternativ kann auch ein Rechteck über die gewünschten Farb-Nuancen gezogen werden.
  2. Luminanz: Damit lässt sich die Vorauswahl auf Bereiche mit einer bestimmten Helligkeit beschränken. Somit kannst du z.B. nur helle Lichter innerhalb von diesem Bereich bearbeiten.
Klickt unter der groben Auswahl auf „Bereichsmaske“. Hier wählt ihr z.B. Farbe aus.
Lightroom Bereichsmaske mit Farbbereich definieren
Anschließend kannst du die Bereichsmaske durch setzen von Pipetten Punkten präzisieren.
Lightroom Maskieren per Farb Bereichsmaske
Hier habe ich die Belichtung übertrieben angehoben, so dass du siehst dass nur noch die Hauttöne von der Änderung betroffen sind. Die Haare wurden automatisch durch die Farbauswahl herausgenommen.

Mit dieser Technik ist es also einfach und sehr schnell möglich innerhalb einer groben Vorauswahl durch Korrekturpinsel, Verlaufs- und Radialfilter eine sehr definierte Endauswahl zu treffen.

Tricks für die Bereichsmaske - Bildbearbeitung Lightroom
Durch die Bereichsmaske lässt sich auch gezielt der Himmel bearbeiten. Die Bäume sind in Sekunden freigestellt.

Beispiele was damit möglich ist

  • Himmel grob mit Verlaufsfilter auswählen und auf Blau beschränken um Bäume aus der Auswahl zu nehmen
  • Hautstellen mit Korrekturpinsel auswählen und mit Farbauswahl wirklich nur auf die Hauttöne anwenden (so wird alles andere wieder abgewählt)
  • Helle ausgebrannte Stellen im Bild mit dem Korrekturpinsel auswählen und dann über Luminanz auf helle Bereiche beschränken

 Tipp: Wenn ihr mit dem Anfasser des jeweiligen Werkzeugs über den Ausgangspunkt des Fotos fahrt, seht ihr in Rot markiert, welche Bereiche aktuell ausgewählt sind und von der Anpassung betroffen sein werden.

Stoppe mit dem Cursor auf dem Anfasser und du siehst die Auswahl rot markiert.

Retusche mit Bereichsreparatur

Da ist er: Der Kopierstempel bzw. das Reparaturwerkzeug für die Lightroom Retusche. Damit kann man einzelne Hautunreinheiten oder Augenringe entfernen. Dafür benutzt du einfach das Werkzeug, stellst die Größe durch Scrollen ein und klickst auf den entsprechenden Bereich im Bild. Die Härte kann auch noch verstellt werden.

Anschließend sucht Lightroom einen Bereich mit ähnlicher Textur und setzt sie über dem Makel ein. Dieser „Vorschlag“ ist nicht immer perfekt und die Quelle der Textur kann durch einfaches Ziehen verändert und berichtigt werden.

Reparaturpinsel in Lightroom
Mit dem Reparaturpinsel verschwinden einfache Hautunreinheiten oder Augenringe.

Vorteil wie auch bei den anderen Korrekturen ist, dass diese einfach nur virtuell darübergelegt werden. Du kannst sie deshalb jederzeit wieder mit einem Klick löschen.

Tipp: Oft will man Natürlichkeit bewahren. Daher empfiehlt es sich bei der Bearbeitung teilweise auch mit der Deckkraft zu experimentieren.

5. Bonus: Richtige Lightroom Export Einstellungen für Druck, Social Media und Websites

Über Rechtsklick auf das jeweilige Bild und Exportieren -> Exportieren… öffnet sich das Dialogfeld zum Datei Export. Dadurch kannst du die gemachten Anpassungen in Lightroom endgültig auf das Foto anwenden und z.B. als JPEG-Datei abspeichern.

Am wichtigsten für die verschiedenen Medien ist dabei die Dateigröße und dadurch auch die Bildgröße in Pixeln. Dafür sind die Bereiche Bildgröße und Dateieinstellungen am wichtigsten. Hier stellst du zuerst die maximale lange Kantenlänge ein, danach noch die maximale Dateigröße. Je nach Foto musst du im Nachhinein die maximale Dateigröße noch etwas anheben, sollte dir die Qualität zu schlecht erscheinen:

  • Website Export: Hier willst du eine kleine Dateigröße bei maximaler Qualität. Suchmaschinen und deine Besucher mit geringerer Bandbreite werden es dir danken. Dafür musst du selbst wissen, wie breit Bilder in deinem Webdesign angezeigt werden. Hier im Blog sind das im Beitrag z.B. 960px (max. 250kb) und im Titelbild 1920px (max. 500kb). Eine gute Zwischengröße für eine Portfolio Website liegt bei 1440px.
  • Druck Export: Hier nehme ich die Beschränkung der Kantenlänge heraus und exportiere ein JPEG mit 95% Qualität.
  • Social Media Export: Hier will man vermeiden, dass diverse Komprimierungen der Netzwerke zu stark anpacken. Deshalb verkleinert man die Datei schon im vornherein kontrolliert selbst. Ich empfehle 1600px (max. 500kb) oder 2400px (max. 800kb).
In diesem Bereich musst du das richtige Verhältnis aus maximaler Kantenlänge und Dateigröße finden.

Tipp für weitere Export Einstellungen

Seit dem neuen Update der Suchmaschinen Bildersuche können Urheber der Fotos angezeigt werden. Deshalb empfiehlt es sich die Metadaten nicht zu löschen. Du kannst hingegen allerdings verstecken, mit welchem Equipment und Einstellungen das Foto gemacht wurde wenn du möchtest. Ohne Wasserzeichen ist die Copyright Angabe in den Metadaten aber Pflicht.

Für den Export für Bildschirme (also Social Media und Website) empfehle ich die Option für die Ausgabeschärfung zu aktivieren. So ist die Wiedergabe nach dem Herunterskalieren trotzdem wieder etwas schärfer.

Mehr dazu gibt es in meinem älteren Beitrag über zwei Wege für die JPG Weboptimierung.

Fazit Lightroom Bildbearbeitung

Wie du siehst lässt sich mit Lightroom Bildbearbeitung viel mehr erledigen als eine grundlegende RAW-Konvertierung. Das Bearbeiten von kompletten Serien, aber auch tiefergehende Korrekturen über Retuschen und Maskierungen ist mit etwas Übung leicht möglich.

Dies spart nicht nur einen Haufen Zeit, sondern hilft mir auch dabei einheitlicher zu arbeiten. Man muss nicht jedes Foto einzeln in Photoshop öffnen, sondern hat immer alle Fotos auf einmal im Blick.

Übrigens: In meinem Beitrag über Portrait Bearbeitung zeige ich dir nicht nur meinen schnellen und einfachen Lightroom Workflow. Sondern gehe auch auf 15 häufige Fehler in der Bildbearbeitung ein, die es zu vermeiden gilt.

Vorher: Farblook – Nachher: Farblook und erweiterte Anpassungen

Und dabei bietet Lightroom gerade für Anfänger einen enormen Vorteil: Non-destruktives Bearbeiten. Alle Anpassungen werden nicht wirklich auf Pixel Ebene vorgenommen, sondern werden erst einmal nur „virtuell“ über das Foto gelegt. Erst beim Export rechnet Lightroom die Änderungen auf das Foto und speichert es als JPG. Aber auch dann bleibt die originale RAW-Datei erhalten.

Mit etwas Übung kannst du dir einen äußerst praktischen Workflow aneignen, der mehr Zeit für das wesentliche lässt: Das Fotografieren. Man verbringt sowieso sehr viel Zeit vorm Rechner – ich finde deshalb sollte man es so kurz wie möglich halten.

Wenn du bei Finden von Farblooks ebenfalls eine Abkürzung suchst, um eine Menge Zeit zu sparen: Hier will ich dir meine aktuellen THO Lightroom Presets empfehlen. Mit diesen kombinierst du klassische Presets und Profile schnell zu vielen Varianten und erzeugst stimmungsvolle Farblooks. Sogut wie alle Fotos auf diesem Blog sind mit meinem THO Pack bearbeitet.

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Markus Thoma

Markus Thoma

Ich bin Markus und schreibe aus meiner Erfahrung als Berufsfotograf über die kreative Art der Fotografie. Am liebsten fotografiere ich draußen Porträts - bei natürlichem Licht. Denn weniger ist meistens mehr. Hin und wieder bin ich auch gerne mal auf Reisen. Wenn ich gerade nicht fotografiere, findet ihr mich auf Metalcore Konzerten, in der Natur oder am Buffet. Schau doch auch mal auf meinen Social Media Kanälen vorbei:

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